Bundesliga

Tedesco und Tönnies erinnern sich an magisches 4:4 von S04 beim BVB

Clemens Tönnies
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Erst einmal zuvor hatte eine Mannschaft in der Bundesliga einen 0:4-Rückstand noch aufholen können. Die Bayern gewannen nach einem solchen in den 70er Jahren noch mit 6:5 beim VfL Bochum. Als den Schalkern dies 2017 in Dortmund gelang, stand am Ende zwar de iure kein Sieg, gefühlt war es aber ein solcher in diesem legendären Revierderby. Die Beteiligten erinnern sich in der Sportbild an die Umstände.


Jeder, selbst Fußballfreunde, die es nicht mit dem BVB oder S04 halten, wird sich an diese Partie erinnern, die zunächst im totalen Desaster für den FC Schalke 04 zu enden drohte. Denn nach gerade einmal 25 Minuten führte Gastgeber Borussia Dortmund am 25. November 2017 im heimischen Signal-Iduna-Park bereits mit 4:0. Und das, obwohl die Borussen zuvor fünf Spiele in Folge nicht gewonnen hatten.

Am Ende kam es bekanntlich alles ganz anders als zu einem Kantersieg der Dortmunder. Was der damalige Schalker Trainer Domenico Tedesco seinen Spielern in der Halbzeit gesagt hat, wie Ex-Boss Clemens Tönnies das Spiel von der Kurve aus wahrnahm, das verraten sie beide im oben verlinkten Artikel der Sportbild.

Naldo
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Umjubelter Schütze des 4:4-Ausgleichs: Schalkes Brasilianer Naldo

Demnach soll Tedesco alles andere als eine Wutrede gehalten haben ob der vielen Gegentore. Vielmehr gab er das Ziel aus, jetzt zumindest die zweite Halbzeit zu gewinnen. Und kniete sich dabei jeweils vor seine Spieler hin, um mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Er habe versucht, seine Spieler aufzurichten. Dass all dies von nahezu einmaligem Erfolg gekrönt sein würde, konnte der heute noch auf Schalke geschätzte Tedesco da noch nicht ahnen.

Ebenso wenig wie der ebenfalls zu Wort kommende Schütze des späten Ausgleichs (90+5.), Naldo, der berichtet, dass die Dortmunder in der ersten Hälfte „uns an die Wand gespielt haben“.

Dass dann doch noch Tore für Schalke fielen, ein Platzverweis für Aubameyang S04 sogar in Überzahl brachte, ließ die Hoffnung auf ein Wunder immer mehr anwachsen. So auch beim damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies, dessen Sohn beim Anzeigen der Nachspielzeit von sieben Minuten tönte, dass Schalke 04 noch ein Tor machen werde. Als dies tatsächlich so kam, war der Jubel bei allen Beteiligten grenzenlos. Tönnies tanzte mit den Spielern auf dem Platz und wie erwähnt können sich alle bis heute noch bestens an dieses „gefühlt gewonnene“ Revierderby erinnern. Noch mehr Details von den Ereignisse beim 4:4 gibt es direkt bei Sportbild zu lesen.

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Henry Michael

Tönnies ist ein echter Schalke Fan … solange Schalke Rendite für ihn abwirft.
Als ich vor Wochen las, dass T. „helfen“ wollte, war ich erstmal nicht abgeneigt.
Ein Sponsoring ala Gazprom würde uns schon richtig weiterhelfen.
Als ich aber jetzt immer öfters lese, es geht nicht vorrangig um helfen des Vereines wegen, sondern um Darlehen im zweistelligen Zinsbereich.
Bedeutet für mich sehr hohe Schulden mit Zinsen um die 15% und eine neue, große Abhängigkeit.
Darauf kann ich gut verzichten.
„Helfen“ sieht für mich anders aus.
Oder Clemens Tönnies legt sein Helfer-Angebot mal ganz konkret der Öffentlichkeit vor.

Aber ich glaube nicht, dass er den Mut dazu hat oder in der Fußball Sprache „ob er Eier dazu hat.