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„So viele Spiele wie möglich“: Schalke-Juwel Edion Gashi visiert die Profis an

Edion Gashi
Foto: IMAGO

An Edion Gashi führt in dieser Saison kein Weg vorbei. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler ist im U23-Team des FC Schalke 04 gesetzt. Doch die Regionalliga ist nicht das Ziel aller Träume des Deutsch-Kosovaren.


Mit dem 2:0-Auswärtserfolg gegen die Zweitvertretung des VfL Bochum gelang Schalke 04 II der zweite Sieg in Folge. In der Tabelle kletterte die Elf von Trainer Jakob Fimpel (37) auf Platz sieben.

„Wir haben am Anfang der Saison in wenigen Spielen viele Gegentore bekommen und unser Ziel ist es jetzt erst mal, so viele Spiele wie möglich zu null zu spielen, um eine Sicherheit hinten zu kriegen“, sagt Gashi gegenüber Reviersport. „Das haben wir jetzt zwei Spiele in Folge geschafft und das gibt einem selber auch ein gutes Gefühl.“ In der Vorwoche gelang S04 ein 1:0-Heimsieg gegen Sportfreunde Lotte.

Der 20-Jährige, seit 2019 in der Knappenschmiede aktiv, bereitete gegen seinen Ex-Klub aus Bochum die Führung vor. In seiner Saisonbilanz stehen bislang zehn Einsätze – alle in der Startelf. Zweimal traf Gashi selbst, bei fünf weiteren Treffern lieferte er den Assist. Damit ist der Mittelfeldakteur an sieben von 20 Schalker Toren beteiligt.

Erfahrungen bei den Profis gesammelt

Am Donnerstag lief der U23-Kicker für die Profis im Test gegen RW Oberhausen (5:2) auf. Zwei Spiele binnen zwei Tagen haben Gashi aber nicht zugesetzt. „Ich habe am Freitag voll mittrainiert, danach zum Physio, ein bisschen Beine lockern“, berichtet er und bilanziert: „Es ging eigentlich mit der Belastung.“

Edion Gashi
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Der U21-Internationale des Kosovo bekommt vom Fußball einfach nicht genug. „Ich möchte diese Saison so viele Spiele wie möglich machen“, gibt er die Richtung vor. Seine Erinnerungen an das RWO-Duell an der Seite von Edin Dzeko & Co. sind nur die besten: „Vor allem auch bei den Profis die Chance zu bekommen, ist immer ein geiles Gefühl.“ Doch auch bei der U23 möchte er „auch immer jedes Spiel machen – am besten über 90 Minuten“.

Er blickt optimistisch in die Zukunft, möchte sich aber auch „keinen Kopf“ machen. „Wie es weitergeht, schauen wir mal“, legt sich Gashi nicht fest. „Ich bin erst mal hier bei der U23 und zeige meine Stärken.“