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Schalkes Müller-Deal plötzlich auf Eis gelegt: Wie geht es weiter?

Kevin Müller
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Der geplante Schalke-Wechsel von Kevin Müller scheint so unwahrscheinlich wie nie. Sky-Reporter Dirk große Schlarmann hat die Hintergründe.


Die Personalie Kevin Müller beschäftigt Schalke bereits seit Wochen, eine Einigung ist jedoch weiterhin nicht in Sicht. Laut Dirk große Schlarmann scheitert der Transfer derzeit an einer grundlegenden Frage: Schalke möchte keine Ablöse zahlen, während der 1. FC Heidenheim weiterhin einen sechsstelligen Betrag fordert.

„Er ist nur Ersatztorwart. Schalke weiß, dass er in Heidenheim unfassbar viel Geld verdient. Heidenheim würde ihn deshalb auf jeden Fall gern von der Gehaltsliste bekommen. Außerdem funktioniert ein Verbleib mit dem Trainer wohl nicht wirklich. Schalke würde Heidenheim also eine Menge Geld ersparen, wenn sie ihn verpflichten würden. Allerdings hat Schalke klargemacht: Wir wollen nichts zahlen. Heidenheim fordert hingegen einen sechsstelligen Betrag. Soweit ich gehört habe, sind die Parteien inzwischen so festgefahren, dass aktuell keine Bewegung in den Verhandlungen ist und auch keiner auf den anderen zukommt“, erklärte Schlarmann.

Hinzu komme, dass Müller bereits 35 Jahre alt sei, auf Schalke wohl nur eine Saison hinter Loris Karius als Nummer zwei eingeplant wäre. Müller selbst soll einem Wechsel nach Gelsenkirchen offen gegenüberstehen. Inzwischen sind die Gespräche laut Schlarmann allerdings komplett ins Stocken geraten.

Welche Alternativen hätte Schalke?

Sollte der Müller-Transfer endgültig scheitern, müsste sich Schalke nach einem anderen Ersatzkeeper umsehen. Der Markt hält einige ablösefreie und Bundesliga-bekannte Torhüter bereit.

Als begehrteste ablösefreie Lösung unter den Bundesliga- und Zweitligaklubs gilt Florian Kastenmeier. Der 29-Jährige absolvierte 228 Pflichtspiele für Fortuna Düsseldorf und bringt reichlich Erfahrung mit. Durch den Abstieg von Fortuna Düsseldorf ist er vertragslos.

Florian Kastenmeier, Miron Muslic und Loris Karius
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Ebenfalls vereinslos ist Ersin Destanoğlu. Der 25-Jährige war zuletzt Stammtorhüter von Beşiktaş und ist trotz eines Marktwerts von vier Millionen Euro ablösefrei zu haben. Bereits nach dem Bundesliga-Aufstieg 2022 soll Schalke laut mehreren Medienberichten Interesse an dem türkischen Keeper gezeigt haben. In der vergangenen Saison absolvierte Destanoğlu 32 Pflichtspiele für Beşiktaş, weshalb fraglich erscheint, ob er sich nun mit der Rolle des Ersatzkeepers zufriedengeben würde.

Interessant wäre auch der Ex-Ingolstädter und Leipziger Orjan Nyland. Dieser überzeugt bei der WM mit Norwegen und hielt unter anderem einen Elfmeter gegen Brasilien. Fraglich ist allerdings, ob der Ersatztorwart des FC Sevilla aus der vergangenen Saison erneut die Rolle des Ersatzkeepers übernehmen würde.

Eine weitere bekannte Option wäre Marius Müller. Wolfsburg möchte den ehemaligen Schalker abgeben, und er dürfte sich am ehesten mit der Rolle des Ersatzkeepers anfreunden. Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten würde er allerdings eine geringe Ablöse kosten.