Fortschritte beim Schalke-Kader: Baumann macht seine Hausaufgaben

Nach dem Aufstieg des FC Schalke 04 war klar, dass der Sommer 2026 ein sehr wichtiger wird. Frank Baumann und co. wussten, dass es die große Aufgabe ist, den Kader bundesligatauglich zu machen. Sowohl Verlängerungen als auch Neuverpflichtungen standen auf der To-Do-Liste.
Nun, zum Start der Vorbereitung und über einen Monat vor dem ersten Pflichtspiel, lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Und das fällt durchaus positiv aus, denn Baumann hat seine Hausaufgaben über den Sommer bisher definitiv gemacht.
Zuletzt schrieb Baumann mit dem El-Faouzi-Coup Schlagzeilen. Der Aufstiegsheld der Schalker hat seinen Vertrag schließlich vorzeitig verlängert und das ohne eine Ausstiegsklausel.
Schalke mit gutem Eindruck
Es hat sich aber auch auf der Zugangsseite schon etwas getan. Und das abgesehen davon, dass Mika Wallentowitz ein dauerhafter Kandidat für die erste Mannschaft geworden ist. Junior Adamu kam für rund 800.000 € aus Freiburg, Satoshi Tanaka für eine Million Euro aus Düsseldorf. Gerade der Japaner könnte sich als Schnäppchen erweisen.
Und: Es gelang auch schon, den ein oder anderen Spieler abzugeben. Ilyes Hamache oder Felipe Sanchez zum Beispiel,, der junge Peter Remmert sammelt künftig in der 3. Liga beim MSV Duisburg Spielpraxis. Eine Basis wurde schon geschaffen und Schalke verhandelt gerade über Deals mit Edin Dzeko, dessen Vertrag auslief, sowie auch Igor Julio und Eric Dina Ebimbe.
Dass aufgrund der finanziellen Richtlinien nicht alles umsetzbar ist, was man sich erhofft, das steht außer Frage. Aber Schalke verfolgt auf dem Transfermarkt einen klaren Plan. Bei Ebimbe gibt es momentan noch Probleme wegen der Ablöse und Schalke setzt sich klare Grenzen.
Baumann mit Vernunft und Weitblick
Baumann kann man deswegen guten Gewissens eine Mischung aus Vernunft und Weitblick attestieren. Im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht er, das Optimum herauszuholen. Aber er geht nicht über Grenzen und wenn es mit einer Verpflichtung nichts wird, dann wird er sich anderen Dingen widmen.
Eine solide Basis ist schon vorhanden, auch wenn Schalke natürlich noch einige Spieler benötigt, um am Ende die Klasse zu halten. Aber alleine diese Basis mit Spielern, die zum Konzept des Trainers passen, vorzufinden, ist für den Trainingsstart sehr positiv. Und vielleicht bekommen die Schalker ja auch noch ein wenig Geld in die Kassen gespült oder es ergibt sich eine noch nicht vorhersehbare Marktgelegenheit.