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Wachsende Konkurrenz bei Reyes Cleary – Sticht der FC Bayern Schalke aus?

Rouven Schröder
Foto: imago images

Obwohl sich gerade Top-Torjäger Simon Terodde (elf Tore, zwei Vorlagen) aktuell in einem kleinen Tief befindet und inklusive Pokal seit fünf Spielen nicht mehr getroffen hat, verkörpert die erste Sturmreihe des FC Schalke 04 für Zweitliga-Verhältnisse dennoch höchstes Niveau. Hinter Terodde und Nebenmann Marius Bülter (vier Tore, vier Assists) hat der vom SC Freiburg ausgeliehene Marvin Pieringer vor der Länderspielpause gegen den SV Darmstadt 98 (2:4) zwar erstmals getroffen, doch insgesamt sind die Alternativen eher dünn.

Sportdirektor Rouven Schröder hat unterdessen schon angekündigt, dass die finanziellen Mittel für winterliche Transferaktivitäten vorhanden sind, allerdings noch ohne sich auf eine Position festzulegen, auf der nachgebessert werden soll. Allerdings ist es naheliegend, dass die Königsblauen vor allem nach einem zusätzlichen Stürmer Ausschau halten, der Terodde entlasten und gegebenenfalls als Torschütze in die Bresche springen kann.

Mehrere deutsche Vereine zeigen Interesse

Schon seit einiger Zeit macht in diesem Zusammenhang der Name Reyes Cleary die Runde in Gelsenkirchen. Der 17 Jahre alte Engländer, der bei West Bromwich Albion bisher nur im Nachwuchs oder in der Reservemannschaft spielt, dort dafür jeweils regelmäßig trifft, gilt als eines der größten englischen Offensivtalente und hat damit in Deutschland augenscheinlich nicht nur bei S04 Interesse geweckt.

Nachdem die TSG 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund genau wie Schalke Cleary schon seit längerem im Blick haben sollen, berichtet die „Daily Mail“ nun auch von mehrfachen Beobachtungen des FC Bayern München. Beim Rekordmeister freilich wären die Einsatzchancen zumindest in der ersten Mannschaft wohl erst einmal begrenzt. Die besten Aussichten auf regelmäßige Spielzeit hätte Cleary sicherlich auf Schalke, wobei aber abzuwarten bliebe, ob der Youngster im Aufstiegskampf tatsächlich eine Soforthilfe wäre.