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Kicker: Peters-Rücktritt war offenbar sehr willkommen

Peter Peters
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Nach dem immer noch überraschenden Rücktritt von Peter Peters mehrten sich die Gerüchte, dass dieser nicht freiwillig erfolgt sei. Dass ihn zumindest niemand aufhalten wollte, bestätigt jetzt der Kicker in einem Bericht zum Thema.

Als der Aufsichtsrat des FC Schalke 04 davon in Kenntnis gesetzt wurde, dass Finanzvorstand Peter Peters um seine Demission bat, war das Votum einhellig. Keine einzige Stimme fand sich, die ihn dazu bewegen wollte, dem – finanziell schwer angeschlagenen – Verein erhalten zu bleiben.

Auslöser für diese Stimmung kontra Peter Peters war das Debakel um den Härtefall-Skandal dabei nicht. Ebenso wenig aber war dieses hilfreich für Peters‘ Standing und womöglich nur die letzte Bestätigung, dass eine Trennung der richtige Weg wäre.

Zwar war in der öffentlichen Verlautbarung von dieser recht übereinstimmenden Ablehnung einer weiteren Zusammenarbeit mit Peters nichts zu lesen. Dies diente aber nur der allgemeinen Gesichtswahrung und hatte wenig mit den Realitäten zu tun.

Im Aufsichtsrat sieht man Peters als einen der Schuldigen für die aktuelle finanziell extrem schlechte Lage beim FC Schalke 04. Und so wird man wohl vorerst einen nur zweiköpfigen Vorstand haben, was immer noch der Satzung entspricht. Eine Neubesetzung des Postens von Peter Peters ist zwar angedacht, aber wird wohl nicht allzu bald erfolgen.

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Nachfolge wird noch ein wenig dauern

Peter Peters, der eigentlich Journalist gelernt hatte, war seit 27 Jahren in verschiedenen Funktionen im Club tätig und maßgeblich am Bau der damaligen Arena auf Schalke, heute Veltins-Arena, beteiligt. Neben seinem Job im Vorstand des FC Schalke 04 ist er aber in weiteren Funktionen für DFB und DFL beschäftigt. Auch dies machte man ihm intern zum Vorwurf. Nämlich, dass er häufiger in Frankfurt weile, als sich um die Geschicke des FC Schalke 04 zu kümmern. Seine beiden anderen Funktionen, für die man ihn wählte, behält er auch nach dem Ende seines Jobs in Gelsenkirchen. Diese sind unabhängig von einer konkreten Anstellung bei einem Bundesliga-Club.