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Neben El-Faouzi: Auch dieser Star könnte Schalke Millionen einbringen

FC Schalke 04 v Real Madrid
Foto: IMAGO

Der FC Schalke könnte künftig mit zwei Profis hohe Transfererlöse erzielen. Neben Soufiane El-Faouzi hat auch ein weiterer Star seinen Wert kräftig gesteigert.


Sportlicher Erfolg allein dürfte für den FC Schalke 04 in den kommenden Jahren nicht reichen. Die Königsblauen müssen zugleich Spieler entwickeln, deren spätere Verkäufe dringend benötigtes Geld einbringen können. Zwei Profis könnten dabei besonders interessant werden: Satoshi Tanaka und Soufiane El-Faouzi.

Beide Mittelfeldspieler kamen für vergleichsweise geringe Ablösen nach Gelsenkirchen und haben ihren Wert seitdem erheblich gesteigert. Bei Tanaka könnte diese Entwicklung gerade erst begonnen haben. Schalke verpflichtete den 24-Jährigen im Sommer für lediglich eine Million Euro von Fortuna Düsseldorf. Eine Klausel nach dem Düsseldorfer Abstieg in die 3. Liga hatte den günstigen Wechsel ermöglicht.

Mittlerweile sammelt der Japaner Argumente für einen wesentlich höheren Preis. Tanaka kämpft um einen dauerhaften Platz in der Schalke-Startelf unter Trainer Miron Muslic und überzeugte unter anderem als Vertreter von Ron Schallenberg. Besonders seine Zweikampfstärke sticht heraus: Seit Jahresbeginn kommt er im Vergleich mit Mittelfeldspielern aus der 1. und 2. Bundesliga, die mindestens 900 Minuten absolviert haben, auf eine Quote von 65,3 Prozent. Nur Stuttgarts Atakan Karazor liegt vor ihm.

Tanaka und El-Faouzi könnten Schalke Millionen bringen

Zusätzlichen Schub könnte Tanakas Rückkehr in die japanische Nationalmannschaft bringen. Der kicker hält sogar eine „Marktwert-Explosion“ für möglich. Dass Schalke mit ihm irgendwann mehr als zehn Millionen Euro einnimmt, sei „nicht gering“ wahrscheinlich.

Soufiane El Faouzi
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Ein ähnliches finanzielles Potenzial besitzt El-Faouzi. Gerade einmal 200.000 Euro zahlte Schalke 2025 an Alemannia Aachen. Inzwischen könnte der marokkanische Nationalspieler dem Klub bereits mindestens sieben Millionen Euro einbringen. Zudem besitzt Schalke eine komfortable Verhandlungsposition: El-Faouzis Vertrag läuft bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel.

Gerade der englische Markt könnte für die Königsblauen interessant werden. Aufsichtsratschef Axel Hefer erklärte kürzlich gegenüber der Sport Bild: „Das große Geld winkt, wenn die englischen Vereine in den Poker einsteigen.“ Langfristig soll auch die eigene Nachwuchsarbeit solche Einnahmen ermöglichen. „In unserer Sport-Strategie hat die Knappenschmiede weiterhin eine sehr große Priorität“, betonte Hefer. Tanaka und El-Faouzi zeigen derweil, wie schnell aus günstigen Verpflichtungen millionenschwere Spieler werden können.