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Ex-Schalker Embolo fliegt aus Schweizer Nationalelf

Breel Embolo
Foto: IMAGO

In der sonst so beschaulichen Schweiz geht es gerade drunter und drüber. Mit dem Ex-Schalker Breel Embolo (29) flog bereits der zweite Spieler aus dem Kader der Nationalmannschaft. Zuvor hatte es den Ex-Bundesligaprofi Granit Xhaka (33) erwischt.


Nachdem die Eidgenossen bei der Fußball-WM das Viertelfinale erreichten, streben sie in der Nations League die Rückkehr in die Liga A an. In einer Gruppe mit Schottland, Nordmazedonien und Slowenien gilt die Schweiz als Top-Favorit auf Platz eins.

Zum Auftakt reist die „Nati“ nach Nordmazedonien (26. September, 20:45 Uhr). Nicht an Bord sind jedoch Xhaka und Embolo. Die beiden Stammkräfte im Team von Murat Yakin (52) haben sich während der Corona-Pandemie gefälschte Testzertifikate beschafft. Während Xhakas Vergehen aus dem Jahr 2022 stammt, wurde Embolo bereits im Jahr zuvor tätig.

Recherchen von Schweiz heute zufolge wurde der Ex-Schalker im November 2025 per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Das Strafmaß beläuft sich auf 20 Tagessätze zu je 3000 Franken, heißt es bei transfermarkt.de. Der Angreifer zeigt sich einsichtig und erklärt dazu: „Ich habe eingesehen, dass mein damaliges Handeln nicht richtig war, und dafür die Verantwortung übernommen.“ Aus diesem Grund habe er die Strafe akzeptiert.

Schwierigkeiten bei der Fußball-WM

Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) am Freitag offiziell bekannt gab, hat der 29-jährige Stürmer den Verband selbst „über die heute in den Medien bekannt gewordene Angelegenheit aus seinem Privatleben informiert“. Als Konsequenz aus diesen Entwicklungen zog die Verbandsleitung sofort Konsequenzen. Embolo wird nicht wie geplant zum Nationalteam reisen und die anstehenden vier Länderspiele folglich verpassen.

Breel Embolo
Foto: Getty Images

Es ist nicht der erste Aufreger um den Profi von Atlanta United in diesem Sommer. Im Vorfeld der Fußball-WM verweigerten ihm die Behörden in den USA zunächst die Einreise. Grund war ein Urteil aus dem April 2026. Das Basler Appellationsgericht hatte Embolo rechtskräftig wegen mehrfacher Drohung zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen à 3000 Franken verurteilt. Daher gab es zunächst Probleme mit der für die Vereinigten Staaten erforderlichen elektronischen Reisegenehmigung (Esta). Embolo reiste nach, flog später im WM-Viertelfinale gegen Argentinien (1:3 nach Verlängerung) vom Platz.