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„Haben gesehen, wo noch Bedarf ist“: Das sagt Thomas Reis zum Stand der Vorbereitung

Thomas Reis
Foto: Getty Images

Jetzt ein paar Tage Pause, dann beginnt die Vorbereitung auf die zweite Phase der Saison. Am 2. Januar macht sich der Schalke-Tross auf den Weg ins türkische Belek, um dort ein Trainingslager zu absolvieren. Am Donnerstagabend bestritten die Mannen von Thomas Reis (49) das letzte von drei Testspielen im Dezember.


Reis zeigte sich mit dem 2:2 beim VfL Osnabrück nicht unzufrieden: „Man hat schon ein paar spielerische Elemente gesehen, dass die Mannschaft Vertrauen findet, dass man auch von hinten heraus Fußball spielen kann.“ Für den Fußballlehrer war das Match bei dem Traditionsverein aus Niedersachsen der gelungene Abschluss dieses Jahres. Die 12.524 Zuschauer hätten fast schon für Pokal-Atmosphäre gesorgt: „An der Bremer Brücke zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Da ist immer eine gewisse Hitzigkeit mit dabei“, sagte er laut Reviersport.

„Manchmal noch überfordert“

Wie auch beim 2:2 gegen Rapid Wien und der 3:4-Niederlage in Split zeigten die Knappen auch gegen die Lila-Weißen Schwächen im Abwehrverhalten. Das monierte auch Reis: „Wir haben einiges vom Training ganz gut umgesetzt. Aber wir haben auch gesehen, wo noch Bedarf ist.“ Auch gegen den Tabellenzehnten aus der 3. Liga vertraute der Schalke-Trainer auf Akteure aus der U23, wie dem hochgelobten Soichiro Kozuki (22) und Andreas Ivan (27). Doch er weiß auch von den Defiziten der Kicker aus der Schalker Reserve: „Man hat schon gesehen – und das ist nicht böse gemeint –, dass gerade die jungen Spieler manchmal noch überfordert und vielleicht zu nervös sind.“

Gegen Osnabrück musste der 49-Jährige auf einige erkrankte Profis verzichten. Justin Heekeren (22), Kenan Karaman (28), Jordan Larsson (25), Tobias Mohr (27), Sidi Sané (19) und Julius Schell (22) fehlten gegen Osnabrück. „Ich erhoffe mir einfach, wenn alle Spieler hoffentlich von der Krankheit gesund zurück kommen, dass mehr Stabilität reinkommt“, wünschte sich der Chef-Trainer. Ihm gefiel, dass seine Mannschaft nie aufgegeben und sich am Ende noch mit dem Ausgleich belohnt habe.

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