Bundesliga

Vorschau Schalke – Leipzig: Huntelaar verletzt, Mustafi vor Debüt?

Klaas-Jan Huntelaar
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Um 15.30 Uhr empfängt der FC Schalke 04 den Tabellenzweiten aus Leipzig. Ginge man nicht ohnehin schon als Außenseiter in diese Partie, wird es wohl erneut nichts mit einem Einsatz von Sturmhoffnung Klaas-Jan Huntelaar. Immerhin mit dem Debüt eines weiteren Neuzugangs kann man rechnen: Shkodran Mustafi könnte von Anfang an spielen.

Der Blick auf die letzten Aufeinandertreffen ist alles andere als rosig. 0:4 und 0:5 hieß es zuletzt. Die Bilanz aus den letzten fünf Spielen lautet aus Schalker Sicht 0-1-4 bei 1:13 Toren. Und den Punkt holte man auch nur durch ein 0:0 im Oktober 2018. Mit einem solchen Punkt wäre man heute sehr zufrieden, vielleicht ist ja sogar eine Überraschung drin. Die Buchmacher erwarten eine solche allerdings nicht. Dort wird eine zweistellig Quote um 10.00 für einen Schalker Sieg ausgelobt, während ein Sieg für die Sachsen mit nur 1.30 bewertet wird.

Zudem sind die Schalker weiterhin von etlichen Ausfällen geplagt. Die Liste ist lang und umfasst nicht weniger als neun Spieler:

  • Sané
  • Serdar
  • Skrzybski
  • Rönnow
  • Paciencia
  • Ludewig
  • Huntelaar
  • Bozdogan
  • Benateleb

Dazu ist die Einsatzfähigkeit von Benito Raman fraglich, der sich zuletzt krank fühlte.

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Weltmeister Mustafi vor Schalker Debüt?

Während der Ausfall von Rönnow problemlos mit Fährmann aufgefangen werden kann, wird Rückkehrer Huntelaar erneut nicht spielen. Damit bleibt es bei seinem Kurzeinsatz in Bremen. Da hatte man sich deutlich mehr Hilfe des Niederländers erwartet.

Dafür wird Shkodran Mustafi als Kandidat für einen Einsatz gehandelt, wenn auch wohl nicht von Beginn an. Was ein wenig seltsam wäre, hätte er dann doch kein mal mit der Mannschaft trainiert. In der gegenwärtigen Lage vertraut Christian Gross aber wohl dennoch auf die Stärke des Weltmeisters, auch wenn dieser zuletzt beim FC Arsenal sehr wenig Einsatzzeiten hatte.

Diese Personallage führt voraussichtlich zu folgender Aufstellung des FC Schalke 04:

Fährmann – Becker, Thiaw, Nastasic, Kolasinac – Stambouli, Mascarell – William, Harit, Schöpf – Hoppe

Alles andere als eine erneute klare Niederlage wäre sowohl Überraschung als auch Erfolg. Auf den Auftritt im DFB-Pokal unter der Woche kann Schalke jedoch trotz Ausscheidens aufbauen. Viele sahen die Schalker als unverdienten Verlierer – und das Selbstvertrauen, gegen Bundesligisten wieder mithalten zu können, dürfte angewachsen sein.