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Pokal-Aus beim VfL Wolfsburg, aber die Leistung als Mutmacher

Ralf Fährmann
Foto: imago images

Die Hoffnung des FC Schalke 04, im DFB-Pokal Selbstvertrauen für den Abstiegskampf tanken und zugleich dem finanziell stark angeschlagenen Vereine wichtige Einnahmen verschaffen zu können, ist am Mittwochabend mit einer 0:1-Niederlage beim VfL Wolfsburg geplatzt. Die Art und Weise, wie sich die Königsblauen bei der Pleite beim Bundesliga-Dritten präsentiert haben, dient allerdings mit Blick auf den Bundesliga-Alltag als Mutmacher.

„Die Schalker haben heute phasenweise gezeigt, dass sie richtig gut Fußball spielen können“, wartete Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner nach der Begegnung mit einem Kompliment auf, wohlwissend, dass Weiterkommen nicht zuletzt seinem starken Torhüter Koen Casteels zu verdanken zu haben, der mehrfach glänzend reagierte und vor allem gegen Matthew Hoppe und Mark Uth auf dem Posten war.

Der Blick geht nach vorne

Dass der Gegentreffer aus einem Elfmeter entstand, der erst nach VAR-Eingriff gegeben wurde, wollte Schlussmann Ralf Fährmann unterdessen nicht groß thematisieren. Stattdessen war Fährmann in seinem Statement auf der vereinseigenen Webseite bemüht, das Positive mitzunehmen: „Wir hatten gute Chancen, die wir hätten nutzen können. Wir haben gut nach vorne gespielt und uns dafür belohnen müssen. Wir müssen weitermachen. Wir arbeiten jeden Tag und hoffen, dass das Glück zurück auf unsere Seite kommt.“

Ähnlich äußerte sich auch Trainer Christian Groß, der den Blick ebenfalls nach vorne auf die nächste, schwierige Aufgabe richtete: „Wir müssen die Kräfte bündeln und uns voll auf das nächste Heimspiel gegen RB Leipzig fokussieren.“ Der nach einer Stunde ausgewechselte Sead Kolasinac wird dann aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen. Bei der Auswechslung handelte es sich laut Groß um eine „Vorsichtsmaßnahme“.