Schalke News

Jobst: Im Abstiegsfalle Ziel direkter Wiederaufstieg

Alexander Jobst
Foto: imago images

Alexander Jobst hat der WAZ das Ziel des FC Schalke 04 für den Fall der Fälle klar zu Protokoll gegeben. Dieses bestehe im direkten Wiederaufstieg. Was grundsätzlich aus sportlicher Sicht eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist es angesichts des zu erwartenden großen Aderlasses im Kader auf Schalke eben nicht.

Dennoch will man im Vorstand alles daran setzen, diese unmittelbare Rückkehr ins Oberhaus des deutschen Fußballs anstreben, berichtet Reviersport aus dem Gespräch mit der WAZ. Dass man sich überhaupt mit diesem Thema beschäftigen muss, ist schon länger klar. Aktuell sind es 8 Punkte aus 19 Spielen, die das Team für die Knappen geholt hat. Zum Relegationsplatz sind es wie zum ersten Nichtabstiegsplatz mittlerweile satte 9 Punkte Rückstand – mehr als der Club bislang überhaupt erreichen konnte.

Die große Wende blieb auch unter dem mittlerweile vierten Trainer in dieser Saison, Christian Gross, aus. Deshalb muss Schalke zweigleisig planen und gilt derzeit sogar noch vor Mainz 05 als erster Abstiegskandidat. Auch, wenn einige Sponsoren bereits ihre Verträge verlängert und sogar teilweise die Konditionen verbessert haben, drohen immense Mindereinnahmen beim Abstieg in die 2. Bundesliga. Das dürfte es schwierig machen, aus dem Stand eine aufstiegsfähige Mannschaft zusammenzustellen.

Embed from Getty Images

Aus der 2. Bundesliga sofort wieder heraus

Doch genau dieses Ziel werden sich die Schalker setzen. Zumal man bereits Gespräche mit Hauptsponsor Gazprom beginne, um diesen auch in der 2. Liga an Bord zu halten. Zudem sei die Lizenz für eine Saison in der 2. Bundesliga nicht in Gefahr, wie Jobst weiter Einblicke in den Stand der Planungen gab. Ein möglicherweise nötiges zweites Jahr im Unterhaus stellte dann schon eine größere Herausforderung dar.

Um die Finanzsituation weiter zu verbessern, strebe zumindest Jobst auch weiterhin eine Änderung der Rechtsform des Clubs an. Das werde aber nicht zwangsläufig zum Einstieg eines Investors führen. Genau diese Einstellung, Schalkes gegenwärtige Rechtsform eines eingetragenen Vereins zu verlassen, brachte und bringt Jobst regelmäßig viel Kritik von Schalker Fans ein. Sich wegen dieser anhaltenden Kritik vom FC Schalke 04 zurückzuziehen, sei für ihn aber noch nie ein Thema gewesen, zeigt er in dieser Hinsicht Durchhaltewillen.