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Fährmann und Schubert: Neues zu Schalkes Torhütern

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Der eine hat seinen Leihvertrag in Norwegen aufgelöst und hegt Pläne, wieder Stammtorwart auf Schalke zu werden. Der andere hat diesen Posten vor wenigen Spieltagen verloren und soll nun verliehen werden. Neues zu den Torhütern des FC Schalke 04.

Der eigentlich noch bis zum 30. Juni 2020 laufende Leihvertrag von Ralf Fährmann beim norwegischen Erstliga-Club Brann Bergen wurde vorzeitig aufgelöst. Damit kehrt „Ralle“ zum FC Schalke 04 zurück, ohne ein einziges Pflichtspiel für Bergen absolviert zu haben. Auch in Norwegen war die Liga wegen der Corona-Pandemie unterbrochen worden. Sie läuft zwar ebenfalls seit dem 16. Juni wieder. Fährmann, der schon länger wieder auf Schalke mittrainiert, war aber gar nicht erst nach Norwegen zurückgekehrt.

Nun meldet er Ansprüche darauf an, die neue (und alte) Nr. 1 im Tor der Schalker zu werden. Gegen wen der frühere Kapitän sich bei diesem Kampf duellieren muss, steht derweil noch gar nicht fest. Welche neuen Kandidaten Schalke für die Torhüter-Position avisiert, ist in Zeiten eines völlig unsicheren Transfermarkts – auch bezüglich der Termine und Fristen – nicht klar. Ein Name, der genannt wird, ist Mark Flekken vom SC Freiburg.

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Mark Flekken ein Kandidat für Schalke?

Klar scheint hingegen zu sein, dass Markus Schubert kein direkter Konkurrent sein wird, aber auch nicht verkauft wird. Für ihn ist weiterhin eine Ausleihe geplant, wie das auch schon vor Wochen verkündet wurde.

Erst hatte Markus Schubert den scheidenden Alexander Nübel im Tor verdrängt. Dann hatte Schubert aber doch zu häufig gepatzt und insgesamt nicht überzeugt. Die Rückkehr auf die Bank war für Schubert die Folge, auch, wenn Nübel selbst ebenso nicht fehlerfrei blieb.

Eine echte Chance, in naher Zukunft wieder die Nr. 1 auf Schalke zu werden, besitzt Schubert also nicht. Unklar ist hingegen, wohin diese Leihe gehen soll. Allzu viel Werbung für seine Qualitäten zwischen den Pfosten hat Schubert schließlich bei seinen wenigen Einsätzen nicht machen können. Und eine Leihe, bei der Schubert dann weiter nur auf der Bank sitzt, hülfe keinem der Beteiligten. Gut möglich also, dass es bei einer solchen Leihe eine oder gar mehrere Klassen tiefer für Schubert gehen wird.