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Ex-Manager Heidel zu Peters‘ Rücktritt

Schuster und Heidel
Foto: imago

Peter Peterst wird ab dem 30.06.2020 nach 27 Jahren diverser Tätigkeiten und zuletzt lange als Finanzvorstand beim FC Schalke 04 ausscheiden. Wie es zu diesem Paukenschlag kam, dazu gibt es unterschiedliche Versionen. Die Vermutung liegt recht nahe, dass es am verunglückten Umgang mit der „Härtefall-Regelung“ gelegen haben könnte. Doch Ex-Manager Christian Heidel äußert andere Vermutungen.

So berichtet die Zeitung Reviersport, was der langjährige Mainzer zu dem Thema Peter Peters zu sagen hat. Der Ex-Schalke-Manager war von 2016 bis 2019 als solcher beim FC Schalke 04 tätig. Vielen kritischen Fans gilt er mit seiner verfehlten Personalpolitik als einer der Gründe für das sportlich immer schlechter werdende Auftreten sowie die gleichzeitig wachsende Finanznot.

Doch Christian Heidel äußert sich nicht zu seiner eigenen Rolle, sondern lediglich dazu, was er im Falle von Peter Peters vermutet. Reviersport berichtet dabei darüber, was Christian Heidel beim Bezahlsender sky zu sagen hatte: „Der Posten Finanzvorstand bei Schalke ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Peter Peters hat das jetzt über viele, viele Jahre auf Schalke gemacht. Vielleicht ist irgendwann auch der Punkt gekommen, zu sagen, es reicht.“ Dies gab Heidel in der Sendung „Wontorra“ mit dem gleichnamigen Moderator zu Protokoll. Offenbar hält Heidel nicht die Angelegenheit um den „Härtefallantrag“ für ausschlaggebend. Er vermutet noch noch nicht einmal, dass Peters zum Rücktritt gedrängt wurde.

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Peters‘ Zeit läuft ab

Sondern dass dieser tatsächlich nach beinahe drei Dekaden in Diensten des FC Schalke 04 die Motiviation verloren habe, sich der zuletzt immer schwieriger werdenden Aufgabe rund um die Schalker Finanzen zu stellen. Was aus Sicht von Heidel ihn selbst auch besser dastehen lassen würde als die Alternative: dass der Club wegen der schlechten Finanzlage, an der Heidel ebenfalls einen Anteil hat, Peter Peters zum Rücktritt gedrängt habe.

Dissonanzen zwischen einzelnen Personen in der Führungsetage seien ohnehin völlig normal, ergänzte Heidel. „Man darf da nicht zu viel hinein interpretieren“. Trotz seiner mehrjährigen Tätigkeit ist Heidel nun aber schon beinahe anderthalb Jahre völlig raus aus dem Club. Insofern darf diese Einschätzung wirklich nur als seine persönliche Interpretation verstanden werden und weniger ein Eröffnen von Einsichten aufgrund irgendwelcher Interna, die Heidel zufällig bekannt wären.