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David Wagner wünscht schnelle Trainingsrückkehr, Spieler im „Cybertraining“

David Wagner
Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Nachdem die Spieler zwei Wochen alleine zu Hause trainiert haben, ist man beim FC Schalke 04 auf gemeinsames Cybertraining umgestiegen. Das berichtete Schalkes Trainer David Wagner zuletzt den Medien. Natürlich wünscht er sich eine Rückkehr zu echtem Training, zumindest in Kleingruppen. Dafür existiert aber noch kein Zeitplan.

Bei fast allen Bundesligisten läuft es noch so, wie aktuell bei den Königsblauen. Nur drei Clubs trainieren bereits wieder individuell und in kleinen Gruppen auf ihrem Trainingsgelände. Die allermeisten Bundesligisten lassen ihre Spieler noch zu Hause trainieren. So läuft es zunächst auch beim FC Schalke 04 weiter.

Dabei sei man dazu übergegangen, per Videoübertragung wieder zu gemeinsamen Zeiten zu trainieren. Durch diese medialen Möglichkeiten sei nun auch wieder ein Austausch der Spieler untereinander möglich. Das stärke sowohl den Zusammenhalt als auch die Motivation. Auch wenn seine Spieler wohl die individuellen Trainingspläne der letzten 14 Tage für die Zeit eingehalten hätten Kontrolliert wurde dies ohnehin per GPS-Uhr, die die Spieler in ihren Trainingsphasen tragen mussten.

Der Wechsel zurück zum zumindest zeitlich gemeinsamen Training stelle für alle eine Erleichterung dar. Gleichwohl empfindet Trainer David Wagner dies immer noch nicht als „echtes Training“, wie er zugibt. Als lediglich ein „überhaupt agieren Können“, will er es tituliert wissen.

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Wagner will schnell wieder auf den Platz

Die Möglichkeiten für ein Training zumindest in Kleingruppen seien auf dem Clubgelände in Gelsenkirchen gegeben, bewertet Wagner seine Optionen. Ob man dazu überhaupt übergehen darf und falls ja, wann das der Fall sein wird, wusste er aber noch nicht zu berichten.

Die DFL hat heute erst beschlossen, definitiv bis zum 30. April weiter zu pausieren, dann aber – sofern möglich – dann eine Fortführung des Spielbetriebs ins Auge zu fassen. Dass dies leidlich unwahrscheinlich ist, glaubt man den Äußerungen der Politik in den letzten Tagen, ändert nichts daran, dass man sportlich beim FC Schalke vorbereitet sein will.

Nicht zuletzt gibt es auch Stimmen im deutschen Profifußball, die eine einheitliche Regelung für eine eventuelle Wiederaufnahme des echten Trainings fordern. So soll verhindert werden, dass Trainings-Frühstarter einen Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenz haben. In jedem Fall steht der Betrieb im Trainerteam mit Chefcoach Wagner nicht still und man macht sich intensive Gedanken, wie es in naher oder auch nicht so naher Zukunft weitergehen wird. Aktuell eben noch mit dem sogenannten „Cybertraining“.