„Bock auf Schalke“: Kaderplaner Lüftl über besondere Anziehungskraft

Der FC Schalke 04 hat zuletzt eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Die Königsblauen haben es geschafft, den eigenen Kader mit vielen namhaften Spielern zu verstärken.
Und das, obwohl die eigene finanzielle Lage nicht immer ganz einfach war. Und auch weiterhin nicht einfach ist. Schalke muss versuchen, Geld zu sparen und trotzdem Qualität einzukaufen.
Genau das gelang Max Lüftl, dem Chef-Kaderplaner bei den Königsblauen, in Zusammenarbeit mit Frank Baumann sehr gut. Dabei spielt es auch eine Rolle, dass Schalke noch immer einen guten Namen hat.
Lüftl erklärt Schalke-Anziehungskraft
In einem Interview mit der WAZ erklärte Lüftl nun, dass es bei vielen Spielern doch überraschend ist, wie sehr sie sich mit einem Wechsel nach Gelsenkirchen beschäftigen und wie groß der Name dann doch noch ist.
„In Gesprächen mit Spielern, die wirtschaftlich wie sportlich aus einem bestimmten Regal kommen, habe ich gemerkt, dass viele von ihnen echt Bock auf Schalke haben. Es waren Jungs dabei, von denen ich es für nahezu unmöglich gehalten hätte“, erklärte der Chef-Kaderplaner.
Und weiter: „Daran merke ich: Königsblau ist etwas Besonderes für Fußballer. Auch wenn ich Transfergerüchte in den Medien verfolge, habe ich das Gefühl, dass Schalke eine gute Währung für Aufmerksamkeit ist.“

Schalke zieht also, aber man muss genau schauen, welche Spieler man dann am Ende verpflichtet und wer wie viel Gehalt kostet. Es ist weiterhin nicht ganz einfach, die Ansprüche und die finanziellen Voraussetzungen unter einen Hut zu bringen.
Auch die nächsten Transferfenster werden schon geplant derzeit. „Wir befinden uns mittendrin. Grundsätzlich schauen wir aber nicht von Transferfenster zu Transferfenster, sondern verfolgen einen längerfristigen Plan. Wir beschäftigen uns durchgängig mit der Kaderplanung, auch wenn ich Ihnen heute nicht sagen kann, welche konkreten Positionen wir im Winter besetzen wollen“, erklärte Lüftl weiterhin.
Natürlich ist es auch so, dass sich bis zum Winter noch einiges tun kann, die Saison hat gerade erst begonnen und so manch ein Problem im Kader wird sich auch erst im Laufe der Zeit offenbaren.