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Aufstiegsheld im WM-Kader: So viel Schalke steckt im DFB-Team

Malick Thiaw
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 stellt zwar keinen aktuellen Spieler im deutschen WM-Kader, ist aber dennoch stark vertreten. Gleich mehrere Nationalspieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann haben eine Vergangenheit bei den Königsblauen.


Auch wenn kein aktueller Profi des FC Schalke 04 im deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2026 steht, ist der Einfluss der Königsblauen im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann weiterhin deutlich sichtbar. Gleich mehrere Nationalspieler verbindet eine Vergangenheit mit S04.

Vor allem im Tor ist der königsblaue Anteil groß. Mit Manuel Neuer und Alexander Nübel gehören gleich zwei ehemalige Schalker zum deutschen WM-Kader. Neuer gilt bis heute als eines der größten Talente, das die Knappenschmiede hervorgebracht hat. Der gebürtige Gelsenkirchener spielte zwei Jahrzehnte für Schalke, gewann 2011 den DFB-Pokal und entwickelte sich anschließend beim FC Bayern zum Weltklasse-Torwart.

Nübel wiederum kam 2015 aus Paderborn nach Gelsenkirchen, schaffte bei S04 den Durchbruch in der Bundesliga und führte die Mannschaft zeitweise sogar als Kapitän aufs Feld. Auch in den anderen Mannschaftsteilen finden sich bekannte Ex-Schalker wieder. Leon Goretzka feierte im Trikot der Königsblauen sein Bundesliga-Debüt und empfahl sich bei dem Revierclub erstmals für die Nationalmannschaft.

Schalke 04 bleibt im DFB-Team weiterhin präsent

Leroy Sané stammt ebenfalls aus der Knappenschmiede und spricht bis heute mit großer Wertschätzung über seine Zeit in Gelsenkirchen. Der Offensivspieler absolvierte 57 Pflichtspiele für die Schalker Profis, bevor er den Sprung in die internationale Spitze schaffte.

Leroy Sane und Leon Goretzka
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Hinzu kommt mit Malick Thiaw ein weiterer Spieler mit Schalke-Vergangenheit. Der Innenverteidiger wurde in der Jugend der Königsblauen ausgebildet und gehörte 2022 zur Aufstiegsmannschaft, ehe er zunächst zum AC Mailand und später nach England wechselte. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er bislang fünf Länderspiele.

Sogar Deniz Undav hat eine Verbindung zu den Königsblauen – wenn auch eine besondere. Der Stürmer spielte nie für S04, bekannte sich jedoch mehrfach öffentlich als Schalke-Fan und erklärte einst sogar, dass er sich einen Wechsel zu den Königsblauen auch in der 2. Liga hätte vorstellen können. Damit wird deutlich: Obwohl Schalke sportlich aktuell nicht mehr zu den Top-Teams in Deutschland gehört, lebt die königsblaue Vergangenheit in der deutschen Nationalmannschaft weiter. Gleich mehrere WM-Fahrer verdanken einen wichtigen Teil ihrer Entwicklung dem Klub aus Gelsenkirchen.