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Bentaleb im Fokus: Großes Wettbieten um Ex-Schalker entbrannt

Nabil Bentaleb
Foto: IMAGO

Für den OSC Lille steht einiges auf dem Spiel. In der Ligue 1 kämpfen die „Doggen“ um den Einzug in die Champions League. Ob der Ex-Schalker Nabil Bentaleb (31) dann allerdings noch an Bord ist, steht aktuell in den Sternen.


In der letzten Runde empfängt Lille am Sonntag (17. Mai, 21 Uhr) den Abstiegskandidaten AJ Auxerre. Bentaleb besitzt gute Chancen, im defensiven Mittelfeld die Fäden zu ziehen. Seinen Infekt, der den Algerier drei Wochen außer Gefecht setzte, hat er auskuriert.

Da Bentalebs Vertrag bereits im kommenden Juni ausläuft, wird der Spielmacher aus Lille schon bald eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. Die Liste der Bewerber werde einem Bericht von Foot Mercato zufolge immer länger.

Demnach habe Besiktas Istanbul schon Kontakt zum Umfeld des Mittelfeldmannes aufgenommen. Neben einem weiteren türkischen Klub signalisieren auch Vereine aus Saudi-Arabien und Katar Interesse. Zudem gibt es potenzielle Abnehmer in der englischen Premier League und der französischen Ligue 1. Bentalebs Marktwert liegt laut Transfermarkt bei fünf Millionen Euro.

Lille hofft auf Verbleib Bentalebs

Trotz zahlreicher Anfragen ist eine Zukunft beim OSC Lille weiterhin denkbar. Der aktuell Tabellendritte beabsichtigt, den 57-maligen Internationalen zu halten. Ein neues Vertragsangebot liegt längst vor. Seit 2023 läuft der frühere S04-Kicker für die Nordfranzosen auf.

Bentaleb kam in der laufenden Saison in 36 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei vier Scorerpunkte (je zwei Treffer und Vorlagen). In Deutschland ist der 31-Jährige bestens aus seiner Zeit als Königsblauer bekannt. Von 2016 bis 2021 absolvierte er wettbewerbsübergreifend 107 Spiele für Schalke 04, in denen er 19-mal traf und neun Assists lieferte.

Nabil Bentaleb
Foto: imago images

Dass Bentaleb noch im Profifußball aktiv ist, gleicht einem kleinen Wunder. Im Juni 2024 erlitt er bei einem privaten Match einen Herzstillstand und musste vor Ort reanimiert werden. Anschließend erhielt er im Krankenhaus einen Defibrillator, um zukünftige mögliche Herzrhythmusstörungen zu kontrollieren.