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Dank Tönnies-Unternehmen: Neuer Geldregen für Schalke

Clemens Tönnies
Foto: IMAGO

Nach dem Bundesliga-Aufstieg kann der FC Schalke 04 offenbar den nächsten wichtigen Erfolg vermelden. Ein millionenschwerer Deal mit dem Tönnies-Unternehmen Böklunder soll kurz vor der offiziellen Verkündung stehen.


Der FC Schalke 04 kann offenbar weiter auf die Unterstützung des langjährigen Partners Böklunder bauen. Wie die vereinsnahe WAZ berichtet, hat sich der Bundesliga-Aufsteiger mit dem Unternehmen aus dem Tönnies-Imperium auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Die neue Vereinbarung soll über weitere drei Jahre laufen, die Unterschriften seien bereits erfolgt. Eine offizielle Bekanntgabe des Vereins werde zeitnah erwartet.

Für Schalke ist der Deal finanziell enorm wichtig. Laut WAZ wird Böklunder nach dem Bundesliga-Aufstieg deutlich mehr Geld investieren als bislang. Zuletzt soll das Unternehmen einen hohen sechsstelligen Betrag pro Jahr gezahlt haben, nun steht offenbar ein Sponsoring-Paket im Wert von mehreren Millionen Euro im Raum.

Die Partnerschaft zwischen Schalke und Böklunder besteht bereits seit 2001. Im selben Jahr hatte Clemens Tönnies den Vorsitz des Aufsichtsrats übernommen. Bis zu seinem Rückzug im Jahr 2020 prägte der Unternehmer den Verein über viele Jahre hinweg. Trotz der damaligen Fanproteste blieb die Verbindung bestehen – Böklunder engagierte sich weiterhin als Sponsor bei den Königsblauen.

Schalke vor Millionen-Deal mit Tönnies-Unternehmen Böklunder

Neben dem neuen Böklunder-Deal hat Schalke weitere wichtige Sponsoren langfristig an sich gebunden. Die Beumer Group steigt als Hauptsponsor ein, außerdem wurden die Verträge mit Adidas/11teamsports, Hegmanns und Veltins verlängert. Für Vorstandschef Matthias Tillmann ist das ein wichtiger Schritt, um dem Verein nach dem Aufstieg mehr Planungssicherheit zu verschaffen.

Clemens Tönnies
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Der Name Tönnies sorgt auf Schalke allerdings weiterhin für Diskussionen. Rund um eine mögliche Wahl von Clemens Tönnies ins Ehrenpräsidium hatte es zuletzt massive Proteste aus der Fanszene gegeben. Auf Spruchbändern waren unter anderem die Begriffe „Schweinepriester“, „Rassist“ und „Ekelschwein“ zu lesen.

Die Vereinsführung reagierte darauf mit einem öffentlichen Statement und erklärte: „Schalke steht als eingetragener Verein für Meinungsfreiheit und gelebte Diskussionskultur.“ Ob Clemens Tönnies bei der Mitgliederversammlung im Juli tatsächlich für das Ehrenpräsidium kandidieren wird, ist bislang offen. Die wirtschaftliche Verbindung zwischen Schalke 04 und der Familie Tönnies bleibt dagegen offenbar bestehen.