Timo Becker crasht S04-Interview: „Schaaaaalke“-Ruf sorgt für Lacher

Der FC Schalke richtet den Fokus nach der Ibiza-Reise wieder auf den Liga-Alltag. Vor dem Nürnberg-Spiel sorgte Timo Becker mit einem lautstarken „Schaaaaalke“-Ruf für eine kuriose Unterbrechung bei einer Medienrunde.
Nach den Feierlichkeiten auf Ibiza richtet sich der Fokus beim FC Schalke 04 wieder auf den Liga-Alltag. Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg sorgte am Trainingsgelände allerdings zunächst eine humorvolle Szene für Aufsehen – ausgelöst von Timo Becker.
Während Kevin Müller nach der Einheit den wartenden Medien Rede und Antwort stand, platzte plötzlich ein lautstarker „Schaaaaaaalke“-Ruf dazwischen. Urheber war Becker, der gerade auf dem Weg zu den Fans am Interview vorbeilief und damit für Gelächter sorgte. Müller reagierte schmunzelnd: „Er hat auf jeden Fall noch eine Stimme.“
Die gute Stimmung beim S04 war auch nach dem Kurztrip nach Ibiza noch deutlich spürbar. Spieler, Trainerteam und Teile des Staffs hatten dort den Aufstieg und die Meisterschaft gefeiert. Trotzdem machte Müller klar, dass die Mannschaft nun wieder in den Arbeitsmodus schalten müsse. „Spaß hatten wir jetzt genug“, betonte der Torhüter mit Blick auf die verbleibenden Saisonspiele.
Dass Schalke trotz sportlich bedeutungsloser Partien weiter professionell auftreten will, sei für ihn selbstverständlich. „Gerade habe ich gesagt, dass wir einigermaßen professionell arbeiten wollen“, sagte Müller nach Beckers lautstarkem Zwischenruf lachend und ergänzte: „Ich hoffe, am Samstag sieht’s nicht so aus.“
Kevin Müller schwärmt von Schalke: Zukunft noch offen
In Nürnberg dürfte Müller selbst zwischen den Pfosten stehen. Stammkeeper Loris Karius fehlt, weil er sich bei seiner hochschwangeren Frau befindet. Für den von Heidenheim ausgeliehenen Schlussmann wäre es damit ein besonderer Einsatz – auch, weil seine Zukunft auf Schalke noch ungeklärt ist.

Der 35-Jährige machte keinen Hehl daraus, dass er sich einen Verbleib vorstellen kann. Er könne sich „sehr, sehr gut vorstellen“, weiterhin für Königsblau zu spielen. Gleichzeitig verwies Müller darauf, dass mehrere Parteien an einer Entscheidung beteiligt seien.
Emotional habe ihn die Zeit auf Schalke ohnehin längst gepackt. Besonders die Atmosphäre rund um die Spiele und die Unterstützung der Fans hätten Eindruck hinterlassen. Die Szene mit Becker zeigte dabei einmal mehr, wie gut die Stimmung innerhalb der Mannschaft aktuell ist.