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Bleibt Kevin Müller auf Schalke? Torwart spricht über seine Zukunft

Kevin Müller
Foto: IMAGO

Der FC Schalke kämpft um den Aufstieg – und auch hinter den Kulissen werden bereits Weichen gestellt. Ersatztorwart Kevin Müller hat nun offen über seine Zukunft gesprochen.


Kevin Müller erlebt beim FC Schalke 04 einen späten, aber besonderen Abschnitt seiner Karriere. Der Torwart ist seit Januar vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen und übernimmt bei den Königsblauen die Rolle des Ersatzkeepers hinter Loris Karius. Auch wenn sein Leihvertrag im Sommer endet, schließt Müller einen Verbleib nicht aus – macht aber deutlich, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen.

In einer Medienrunde, über die unter anderem RUHR24 und die WAZ berichten, äußerte sich der Torwart auch zu seiner Zukunft beim FC Schalke 04. „Natürlich“, antwortete der 34-Jährige auf die Frage, ob er sich eine Zukunft bei den Königsblauen vorstellen könne. Gleichzeitig stellte er klar, dass die Situation komplex ist: „Dazu gehören viele Parteien. Erst einmal Heidenheim, dort habe ich einen Vertrag für die kommende Saison. Auch Schalke müsste sagen, dass man mit mir weiterarbeiten möchte.“

Sein Wechsel nach Gelsenkirchen kam eher überraschend. Beim 1. FC Heidenheim hatte Müller zu Saisonbeginn seinen Stammplatz verloren und suchte eine neue Perspektive.

Klare Rolle auf Schalke: Müller unterstützt Stammkeeper Loris Karius

Als Schalke anfragte, musste er nicht lange überlegen. Besonders die Atmosphäre und die Bedeutung des Vereins beeindruckten ihn nachhaltig. „Hier sind viele Leute, für die Fußball mehr als nur am Wochenende ins Stadion gehen ist“, sagte Müller und betonte die besondere Verbindung zwischen Klub und Fans.

Loris Karius und Kevin Müller
Foto: IMAGO

Sportlich ist seine Aufgabe klar definiert. Müller soll Karius unterstützen und im Bedarfsfall einspringen. Mit dieser Rolle hat er seinen Frieden gemacht. „Ich bin da, um Loris, das Trainerteam und die Mannschaft zu unterstützen. Diese Aufgabe ist klar definiert. Im fortgeschrittenen Alter ändern sich die Rollen, ich bin fein damit“, erklärte der Routinier, der in seiner Karriere bereits über 300 Pflichtspiele für Heidenheim absolviert hat.

Unabhängig von seiner persönlichen Zukunft richtet Müller den Fokus auf die aktuelle Saison. Schalke kämpft um den Aufstieg, zwölf Spiele stehen noch aus. Aus eigener Erfahrung weiß der Torwart, worauf es jetzt ankommt: „Man muss zusammenstehen bis zum bitteren Ende.“ Besonders wichtig sei es, sich nicht von Tabellenkonstellationen oder Ergebnissen anderer Teams ablenken zu lassen. „Das ist aber Bullshit. Es geht nur um das, was du beeinflussen kannst.“