Bundesliga

Alles Wichtige zum Schalke-Gastspiel in Freiburg

Lucas Höler
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Der SC Freiburg ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde. In der Tabelle stehen mit Borussia Dortmund und Bayern München nur die beiden Top-Klubs vor den Breisgauern. Am Sonntag (11. Oktober, 17:30 Uhr) versucht der FC Schalke 04, dem Sport-Club ein Bein zu stellen.


Mit drei Siegen sind die Freiburger optimal in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Am letzten Spieltag vor der Länderspielpause ließen sie beim 2:2 in Frankfurt erstmals Federn.

Auch in den Cup-Wettbewerben behaupteten sich die Südbadener souverän. Im DFB-Pokal gelang ein deutlicher 5:1-Erfolg bei Zweitligaabsteiger Fortuna Düsseldorf. Auch die Qualifikation zur Conference League stellte kein Problem für den SC dar. Die Schotten vom FC Motherwell hatten beim 3:1 und 4:1 zweimal deutlich das Nachsehen.

In der 1. Bundesliga trafen Freiburg und Schalke bislang 44-mal aufeinander. Die Badener haben mit 19:16 Siegen bei neun Unentschieden sowie einem Trefferverhältnis von 64:52 die Nase vorn. Dagegen stehen die Königsblauen in Liga zwei mit 7:3 Erfolgen (kein Remis) und 22:10 Toren deutlich besser da.

Pokal-Knüller in Freiburg

Besonders spektakulär verlief das einzige direkte Duell im DFB-Pokal. In der Zweitrundenpartie 2003/04 hatten sich im Dreisamstadion 15.000 Besucher eingefunden. Sie erlebten in der Partie zwischen dem gastgebenden Zweitligisten und dem UEFA-Cup-Teilnehmer unterhaltsame 90 Minuten, in denen die Führung beim 3:3 mehrmals wechselte.

Die entscheidende Szene spielte sich in der 105. Minute ab. Nach einem Foul von Gustavo Varela an Freiburgs Ellery Cairo im Strafraum verwandelte der spätere Schalke-Profi Zlatan Bajramovic den fälligen Elfmeter sicher zum 4:3. Für S04 hatte die Aktion doppelt bittere Folgen, da Varela mit Gelb-Rot vom Platz flog. In Unterzahl ging bei den Knappen nichts mehr – auch, weil sich Dario Rodríguez verletzte und Schalke wegen des bereits ausgeschöpften Wechselkontingents zu neunt zu Ende spielen musste. Am Ende stand ein deutliches 7:3 für die Breisgauer auf der Anzeigetafel.

Henning Matriciani und Christian Günter
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Auch in dieser Saison wissen die Freiburger, wo der gegnerische Kasten steht. Mit bereits zwölf erzielten Toren stellen die Breisgauer die gefährlichste Offensive der Liga direkt hinter dem FC Bayern. Doch der SC weiß auch zu verteidigen. Die drei Gegentreffer sind ein Spitzenwert, den nur Dortmunder und Münchener mit jeweils zwei kassierten Toren noch knapp toppen.

Auf Schalke herrscht dagegen Minimalismus. Mit nur sieben Toren insgesamt fielen in den Partien der Knappen ligaweit die wenigsten Treffer. Hauptverantwortlich dafür ist das starke Defensivverhalten des Aufsteigers. Die bisherigen vier Gegentore bedeuten einen hervorragenden Wert, den im Moment nur das bereits erwähnte Spitzentrio der Tabelle unterbietet.