Neun Schalke-Transfers platzten: Bei einem Neuzugang ging es um acht Millionen

Nach dem Transfersommer werden beim FC Schalke 04 weitere spannende Details bekannt. Gleich mehrere geplante Deals der Königsblauen platzten.
Beim FC Schalke 04 hätte der vergangene Transfersommer noch deutlich turbulenter verlaufen können. Insgesamt wickelten die Königsblauen 15 Wechsel ab, doch hinter den Kulissen beschäftigten sich Sportvorstand Frank Baumann und Transferdirektor Max Lüftl mit zahlreichen weiteren Kandidaten. Einige mögliche Geschäfte nahmen dabei konkrete Formen an.
Besonders weit gingen die Überlegungen laut einem Bericht der BILD bei Karl Etta Eyong. Schalke wollte den 22 Jahre alten Angreifer von UD Levante ausleihen und sich eine Kaufoption in Höhe von sieben Millionen Euro sichern. Hinzu kamen mögliche Bonuszahlungen von einer Million Euro sowie eine zehnprozentige Beteiligung Levantes an einem späteren Weiterverkauf. Eyong selbst hätte demnach 700.000 Euro Grundgehalt pro Jahr erhalten.
Auch Mustafa Hekimoğlu von Besiktas war ein Kandidat. Hier stand eine Leihe mit Kaufoption über 5,5 Millionen Euro im Raum, Schalke zog sich allerdings zurück. Mit Badredine Bouanani und Tim Skarke wurden weitere Offensivspieler diskutiert. Zuvor waren bereits Jesper Lindstrøm, Igor Julio und Facundo Buonanotte als Schalker Transferziele bekannt geworden.
Darum platzte der Schalke-Abgang von Anton Donkor
Auch Anthony Musaba, Felix Uduokhai und Calvin Brackelmann waren zeitweise ein Thema. Letzterer soll grundsätzlich offen für einen Wechsel gewesen sein, wollte allerdings Gewissheit über Schalkes Bundesliga-Zugehörigkeit. Letztlich verstärkte sich S04 in der Offensive mit Hee-chan Hwang. Bevor dessen Verpflichtung feststand, prüften die Verantwortlichen mehrere der genannten Alternativen.

Auch auf der Abgangsseite blieben Pläne unerfüllt. Anton Donkor hätte laut BILD nach seinem geplatzten Wechsel zu OFI Kreta noch beim 1. FC Heidenheim landen können. Voraussetzung dafür war jedoch ein Abgang von Leart Paçarada zum VfL Osnabrück. Dieser kam nicht zustande – und damit erledigte sich auch Donkors Wechsel.
Bei Moussa Sylla stand ebenfalls ein Abschied im Raum. Al-Ittihad Tripolis aus Libyen wurde als Interessent gehandelt, eine konkrete Offerte erreichte Schalke jedoch nicht. Sylla blieb ebenso in Gelsenkirchen wie Donkor.