Nach bitterem Abschied: Asamoah vor Schalke-Comeback?

Nach der Trennung 2024 könnte Gerald Asamoah zu Schalke 04 zurückkehren. Der Verein und sein früherer Spieler sprechen über eine mögliche Zusammenarbeit.
Gerald Asamoah könnte künftig wieder eine Rolle beim FC Schalke 04 übernehmen. Nach Informationen der WAZ haben sich der frühere Nationalspieler und Vorstandschef Matthias Tillmann intensiv über eine mögliche Zusammenarbeit ausgetauscht. Eine konkrete Aufgabe für den 47-Jährigen ist bislang nicht bekannt.
Am Donnerstag war Asamoah beim „Business Kreisel“ zu Gast, einem Treffen von Schalke-Vertretern mit Unternehmen. Tillmann hatte ihn zu der Veranstaltung beim Hauptsponsor Beumer in Beckum eingeladen. Sein Auftritt ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich das Verhältnis zwischen dem langjährigen Schalker und dem Verein nach der schwierigen Trennung wieder entspannt hat. Asamoah besucht inzwischen auch regelmäßig Heimspiele.
Im Sommer 2024 war seine Zeit als Leiter der Lizenzspielerabteilung zu Ende gegangen. Schalke strich die Stelle im Zuge einer Neuaufstellung, Asamoahs Vertrag lief aus. Zuvor hatte er eine Ausbildung zum Profifußball-Manager abgeschlossen und wollte sich beruflich weiterentwickeln. Tillmann erklärte damals, er könne ihm die gewünschte Perspektive im Verein nicht bieten.
Gerald Asamoah und Schalke 04: Abschied nach 25 Jahren
Für Asamoah war der Abschied nach rund 25 Jahren auf Schalke schmerzhaft. „Meine Zeit endet vorerst auf Schalke. Es ist hart, wirklich hart. Das habe ich mir nicht erträumen lassen. Aber so ist das Leben“, sagte er damals in einer Videobotschaft. Zugleich betonte er seine Verbundenheit mit dem Klub: „Einmal Schalker, immer Schalker“.

Asamoah hatte von 1999 bis 2011 für die Schalker Profis gespielt. Später kehrte er als U23-Spieler zurück, wurde Manager der zweiten Mannschaft und übernahm schließlich Verantwortung im Lizenzbereich. Nach seinem Abschied lagen ihm laut WAZ Anfragen anderer Vereine für eine Managerposition vor; ein neues Engagement kam jedoch nicht zustande. Stattdessen widmet er sich unter anderem seiner Stiftung.
Ob aus den Gesprächen mit Tillmann tatsächlich eine neue Tätigkeit beim S04 entsteht, bleibt offen. Der Besuch in Beckum zeigt aber, dass Asamoah und Schalke wieder miteinander im Gespräch sind.