Überraschende Wende bei Müller: Platzt der Wechsel zu Schalke?

Der FC Schalke muss im Werben um Kevin Müller einen unerwarteten Rückschlag hinnehmen. Weil sich die Königsblauen und der 1. FC Heidenheim bei der Ablöse bislang nicht einigen konnten, ist der Torhüter vorerst zu seinem Stammverein zurückgekehrt.
Die Zukunft von Kevin Müller bleibt weiter offen. Zuletzt hatte alles auf einen festen Wechsel von Kevin Müller zum FC Schalke 04 hingedeutet. Doch am Dienstag kehrte der 35-jährige Torhüter überraschend in den Trainingsbetrieb des 1. FC Heidenheim zurück.
Noch am Wochenende hatte Heidenheim mitgeteilt, dass Müller beim Trainingsauftakt fehle, weil sein Wechsel nach Gelsenkirchen unmittelbar bevorstehe. Doch inzwischen stocken die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen. Zwar hat sich der Torhüter bereits mit Schalke auf einen Wechsel verständigt, zwischen den Klubs gibt es jedoch weiterhin keine Einigung.
Der Grund dafür liegt in den finanziellen Vorstellungen. Schalke möchte den erfahrenen Keeper laut Informationen von Sky möglichst ablösefrei verpflichten. Heidenheim fordert jedoch eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich. Vorstandschef Holger Sanwald machte die Haltung des Zweitligisten deutlich: „Da wir bei einem Abgang auf der Torwartposition personell handeln müssten, ist ein ablösefreier Wechsel aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten für uns jedoch ausgeschlossen.“
Schalke-Transfer von Kevin Müller vorerst gestoppt
Solange keine Einigung erzielt wird, gehört Müller wieder zum Heidenheimer Kader. Sanwald betonte: „‚Mü‘ ist damit wieder Teil unserer Mannschaft, außer wir erzielen mit Schalke 04 doch noch eine Einigung.“ Der Torwart absolvierte nach seiner Rückkehr zunächst die Leistungsdiagnostik sowie die sportärztlichen Untersuchungen.

Eigentlich war der Abschied bereits weit fortgeschritten. Beide Vereine hatten sich grundsätzlich auf einen festen Transfer verständigt, weshalb Müller für den Trainingsauftakt sogar freigestellt worden war. Weil die letzten Details bislang jedoch nicht geklärt werden konnten, trainiert der Routinier nun wieder bei seinem Stammverein. Dort steht er noch bis Sommer 2027 unter Vertrag.