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Überraschung: Heidenheim kündigt Schalke-Transfer von Müller an

Kevin Müller
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 steht kurz vor der festen Verpflichtung von Kevin Müller. Nun hat ausgerechnet der 1. FC Heidenheim den bevorstehenden Transfer bereits öffentlich angekündigt.


Jetzt geht es offenbar ganz schnell: Der 1. FC Heidenheim hat den bevorstehenden festen Wechsel von Kevin Müller zum FC Schalke 04 praktisch selbst bestätigt. Während die Verhandlungen über die Ablöse zuletzt noch als schwierig galten, sorgte der Zweitligist am Sonntag mit einer eindeutigen Mitteilung für Aufsehen. Beim ersten öffentlichen Training der Sommervorbereitung fehlte der Torhüter.

Auf der Vereinswebsite erklärte Heidenheim den Grund unmissverständlich: „Torhüter Kevin Müller fehlte, da er unmittelbar vor einem festen Wechsel zum FC Schalke 04 steht.“ Damit deutet vieles darauf hin, dass der Transfer bald offiziell verkündet werden könnte. Zuletzt berichtete Sky, dass sich Schalke und Heidenheim bei der Ablöse noch nicht einig waren. Demnach soll der FCH für den bis 2027 gebundenen Schlussmann eine Ablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich fordern, während die Königsblauen den Routinier möglichst ablösefrei verpflichten möchten.

Eine Einigung in den kommenden Tagen gilt dennoch als wahrscheinlich. Mit Schalke selbst hat sich Müller bereits auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Der Torwart soll hinter Loris Karius die Rolle des Ersatztorhüters übernehmen und einen Vertrag bis 2027 erhalten.

Kevin Müller steht vor festem Schalke-Wechsel

Ein weiteres Indiz für den bevorstehenden Wechsel liefert auch Müllers Familie. Sein Sohn Pepe, ebenfalls Torwart, stand bereits beim Trainingsauftakt der Schalker U17 auf dem Platz. Zuvor spielte der 15-Jährige noch für die U15 des 1. FC Heidenheim. Für Müller wäre der feste Wechsel die Fortsetzung eines Engagements, das im vergangenen Winter mit einer Leihe begonnen hatte.

Kevin Müller
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Dass sich der 35-Jährige einen Verbleib in Gelsenkirchen wünscht, hatte er bereits Anfang Mai deutlich gemacht. „Es ist kein Geheimnis, dass ich mir sehr, sehr gut vorstellen könnte zu bleiben. Ich freue mich, wie ich aufgenommen worden bin, das war sehr herzlich von Tag eins.“ Gleichzeitig verwies Müller damals darauf, dass für eine endgültige Einigung auch die beteiligten Vereine eine Lösung finden müssten.

Nach der überraschend deutlichen Aussage des 1. FC Heidenheim scheint genau diese Lösung nun unmittelbar bevorzustehen. Die offizielle Bestätigung des festen Wechsels dürfte damit nur noch eine Frage der Zeit sein.