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Schalke plant Zukunft der Veltins-Arena: „Große Herausforderung“

Veltins-Arena
Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 treibt die Zukunft der Veltins-Arena weiter voran. Vorstandschef Matthias Tillmann spricht über geplante Modernisierungen, langfristige Entwicklungen und eine mögliche WM-Bewerbung.


Seit 25 Jahren ist die Veltins-Arena die Heimat des FC Schalke 04 – und auch langfristig soll sich daran nichts ändern. Während das Stadion sein Jubiläum feiert, richtet der Verein den Blick bereits auf die kommenden Jahrzehnte und arbeitet an Konzepten, um die Arena als moderne Veranstaltungsstätte weiterzuentwickeln.

Vorstandsvorsitzender Matthias Tillmann unterstreicht die enorme Bedeutung des Stadions für den Verein. „Der FC Schalke 04, wie wir ihn heute kennen, wäre ohne den Bau der Veltins-Arena nicht denkbar“, erklärte er im Gespräch mit der Funke Mediengruppe.

Auch künftig soll die Arena kontinuierlich modernisiert werden. Nach Angaben Tillmanns investiert der Verein jährlich durchschnittlich einen einstelligen Millionenbetrag in die Instandhaltung. Über klassische Reparaturen hinaus geht es dabei vor allem um die Zukunftsfähigkeit des Stadions. „Wir müssen uns schon heute fragen, welche Bedürfnisse unsere Fans in den kommenden fünf bis 15 Jahre entwickeln. Das ist eine große Herausforderung, macht aber auch total Spaß.“

WM 2038 oder 2042? Schalke würde Bewerbung prüfen

Mit dem vereinseigenen Projekt „Arena der Zukunft“ beschäftigt sich Schalke außerdem mit der langfristigen Entwicklung des Stadions. Tillmann betont: „Die Veltins-Arena wird dem Verein noch lange Heimat sein. Wir investieren Jahr für Jahr konsequent in die Arena, legen höchsten Wert auf die Instandhaltung.“

Veltins Arena
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Neben den Heimspielen des FC Schalke 04 soll die Arena auch künftig als Veranstaltungsort für Konzerte und Großevents attraktiv bleiben. Dabei sieht sich der Klub einer wachsenden Konkurrenz durch andere Stadien und Arenen in der Region gegenüber. Dennoch zeigt sich Tillmann überzeugt von den eigenen Stärken. Die Veltins-Arena verfüge über Eigenschaften, „können nicht viele Veranstaltungsstätten bieten“.

Auch eine mögliche Rückkehr auf die große Fußballbühne schließt der Vorstandschef nicht aus. Sollte sich der Deutsche Fußball-Bund um die Austragung einer Weltmeisterschaft 2038 oder 2042 bewerben, könnte sich Schalke erneut als Spielort ins Rennen bringen. Laut Tillmann würde der Verein eine Bewerbung in diesem Fall „definitiv prüfen“.

Eine kurzfristige Erweiterung der Stadionkapazität ist hingegen kein Thema. Zwar bleibt die Nachfrage nach Heimspieltickets hoch, doch entsprechende Prüfungen seien aufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden. Deshalb steht ein Ausbau der Arena derzeit nicht auf der Agenda.