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Gutes Omen für S04? Deniz Aytekin feiert Schalke-Abschied

Deniz Aytekin
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 bekommt es gegen Preußen Münster mit einem besonderen Schiedsrichter zu tun. Deniz Aytekin steht vor seinem letzten Einsatz in der Veltins-Arena – und bringt vielleicht ein gutes Omen mit.


Für Deniz Aytekin neigt sich eine große Schiedsrichter-Karriere dem Ende zu – und ausgerechnet auf Schalke steht ihm nun ein besonderer Abschied bevor. Wenn der 47-Jährige am Sonntag (13:30 Uhr) die Zweitligapartie zwischen dem FC Schalke 04 und Preußen Münster leitet, wird es aller Voraussicht nach sein letzter Einsatz in der Veltins-Arena sein.

Aytekin, seit 2004 DFB-Schiedsrichter und einer der renommiertesten Unparteiischen Deutschlands, beendet nach der laufenden Saison seine Laufbahn. Mehr als 650 Profispiele hat er bis dahin gepfiffen, dreimal wurde er als „Schiedsrichter des Jahres“ ausgezeichnet. Seine ruhige Art und klare Kommunikation haben ihm über Jahre hinweg großen Respekt bei Spielern und Trainern eingebracht.

Auch mit dem FC Schalke 04 verbindet Aytekin eine lange Geschichte. Insgesamt 32 Spiele mit königsblauer Beteiligung leitete er, die Bilanz ist dabei nahezu ausgeglichen. Unvergessen bleibt vor allem das spektakuläre Revierderby 2017, als Schalke nach einem 0:4-Rückstand noch ein 4:4 bei Borussia Dortmund erreichte.

Gutes Omen für Schalke? Deniz Aytekin und der Münster-Sieg

Vor seinem nun wohl letzten Schalke-Auftritt gibt es sogar ein kleines gutes Omen: Bereits in der vergangenen Saison pfiff Aytekin das Duell gegen Preußen Münster in Gelsenkirchen – damals gewannen die Königsblauen knapp mit 1:0. Für die Fans macht das Hoffnung – erst recht, weil die Erinnerungen an den jüngsten Schiedsrichter-Auftritt beim Spiel in Elversberg noch nachwirken. Dort hatte eine umstrittene Rote Karte gegen Moussa Ndiaye für heftige Diskussionen gesorgt, die anschließende Sperre wurde später wieder aufgehoben.

Deniz Aytekin
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Mit Aytekin kehrt nun Erfahrung und Souveränität auf den Platz zurück. Für ihn selbst dürfte es ein emotionaler Moment werden, noch einmal vor der besonderen Kulisse in Gelsenkirchen zu stehen. Und für Schalke? Vielleicht bringt gerade dieser Abschied eines Top-Schiedsrichters das nötige Quäntchen Glück im Aufstiegsrennen.