Interviews

„Absolutes Bundesliganiveau“: Bochums Horn begeistert von Schalker Neuzugängen

Timo Horn
Foto: Getty Images

Er ist der beste Torhüter der 2. Bundesliga. Meint zumindest der Kicker. Das Fachblatt kürte Timo Horn (32) vom VfL Bochum zur Nummer eins seiner Winter-Rangliste 2025/26. Für Berlins Tjark Ernst (22) und Loris Karius (32) von Schalke 04 blieben nur die Plätze zwei bzw. drei.


Die Bochumer tun sich nach dem Abstieg im vergangenen Sommer in der neuen Spielklasse noch schwer. Ein Trainerwechsel liegt bereits hinter dem Klub von der Castroper Straße. Dieter Hecking (61) musste im September 2025 nach nur drei Punkten aus fünf Spielen gehen. Für ihn übernahm Uwe Rösler (57), der das Team stabilisierte und mit 20 Zählern aus elf Partien aus dem Keller führte.

Trotz des Aufwärtstrends sind die Bochumer im anstehenden Revierduell gegen den FC Schalke 04 (31. Januar, 13 Uhr) nur Außenseiter. Das bestätigt auch Horn im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Vor allem die Winter-Neuzugänge der Königsblauen haben es dem Schlussmann angetan.

Die Bochumer Defensive um Horn dürfte es vor allem mit Schalkes Star-Stürmer Edin Džeko (39) zu tun bekommen. Der 32-Jährige schwärmt von den Fähigkeiten des bosnischen Rekord-Internationalen. „Edin hat schon auf ganz anderem Niveau gezeigt, was er kann“, sagt die Nummer eins des VfL und ist sicher: „Die Qualitäten verlernst du nicht.“

Revanche für das Hinspiel

Bereits wenige Minuten nach seiner Einwechslung netzte Džeko beim 2:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern zum 1:2-Anschluss ein. „Das hast du auch direkt in seinem ersten Spiel gesehen“, erinnert Horn an den Treffer des Bundesliga-Torschützenkönigs von 2010. „Bei dem Treffer sieht jeder, was für ein Stürmertyp er ist.“

Persönlich bekannt ist ihm Dejan Ljubicic (28), den Schalke vor wenigen Tagen von Dinamo Zagreb verpflichtete. Mit dem Mittelfeldmann spielte Horn in der Domstadt. „Dejan kenne ich noch aus der Kölner Zeit“, erklärt der Keeper. „Er ist technisch sehr gut und laufstark. Für mich ist das absolutes Bundesliganiveau.“

Trotz des Respekts vor dem Gegner setzt Horn auf drei Punkte für sein Team. „Dass das Spiel für die Fans und das Umfeld eine sehr große Bedeutung hat, wurde uns nach dem Spiel gegen Elversberg klar kommuniziert“, betont der 32-Jährige die Wichtigkeit des Ruhrderbys. „Natürlich ist es nach dem Hinspiel so, dass wir da noch eine Rechnung offen haben“, erinnert er an die 1:2-Niederlage seiner Mannschaft in der Veltins-Arena.