Bundesliga

Sebastian Polter vor dem Duell mit Ex-Klub Bochum: „Natürlich bin ich nicht zufrieden“

Sebastian Polter
Foto: Getty Images

Mit zehn Toren und zwei Vorlagen in 33 Einsätzen hatte Sebastian Polter vergangene Saison seinen Anteil daran, dass der als heißer Abstiegskandidat gestartete VfL Bochum bemerkenswert souverän den Klassenerhalt eintüten konnte. Im Sommer indes entschloss sich der Angreifer nach nur einem Jahr zum schnellen Abschied aus Bochum und zu einem Engagement beim FC Schalke 04 inklusive eines Vertrages über drei Jahre.


Nach den ersten Monaten allerdings fällt Polters Zwischenbilanz im königsblauen Trikot mau aus. Nach einem glücklosen 90-Minuten-Einsatz in der ersten Pokalrunde beim Bremer SV (5:0) durfte Polter auch zum Bundesliga-Auftakt beim 1. FC Köln von Anfang an ran, allerdings jeweils nur, weil Simon Terodde noch angeschlagen war. Polter nutzte seine Chance in Köln aber nicht und musste sich seitdem stets mit der Jokerrolle begnügen. Auf eine Torbeteiligung wartet der 31-Jährige noch.

Polter als Teamplayer

Und mit den Nachverpflichtungen von Jordan Larsson sowie Kenan Karaman haben sich Polters Aussichten auf regelmäßige Einsätze sicherlich nicht erhöht. Vielmehr droht dem Routinier auch künftig die Bank. Bei „Sky“ machte Polter nun kein Geheimnis daraus, mit seiner aktuellen Lage nicht glücklich zu sein: „Natürlich bin ich nicht zufrieden. Das wäre auch falsch, wenn ich zufrieden wäre momentan.“

„Jeder der mich kennt weiß, dass ich spielen will, von Beginn an“, unterstrich Polter gleichzeitig seinen Anspruch, betonte aber auch, sich als Teamplayer zu sehen: „Jetzt ist es momentan eine Phase, in der ich von der Bank komme. Das muss man so akzeptieren. Ich versuche tagtäglich dagegen anzuarbeiten, dass es sich irgendwann wieder umdreht, das ich auch wieder von Beginn an spiele und der Mannschaft helfe.“

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