2. Bundesliga

So lief die große Aufstiegs-Party auf Schalke

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Ein neuer Trainer wurde rund um die große Aufstiegsfeier am gestrigen Montag auf Schalke nicht präsentiert. Dafür aber etwas, was die Herzen aller Schalke-Fans noch einmal höher schlagen ließ: die Meisterschale der 2. Bundesliga. Das und noch viel mehr gibt es von der ausgelassenen Feier zu berichten.

Ab 18 Uhr wollte man mit den Fans feiern, dass nach dem bitteren vierten Abstieg in die 2. Bundesliga der sofortige Wiederaufstieg – und dann auch noch als Meister – gelang. Stilecht für den FC Schalke 04 ließ sich die Mannschaft dann aber erst um 19.04 Uhr blicken. Dies dann aber gleich wie bei einer Siegesparade durch die Stadt auf der Ladefläche eines offenen LKWs, sodass zu allen Seiten hin mit den Fans gesungen, gejubelt und gefeiert werden konnte.

Wozu dann auch etliche Tausend Fans gekommen waren, wobei genaue Zahlen zum Fanaufkommen an der Veltins-Arena fehlen. Der Verein selbst schätzt die Zahl der Teilnehmer auf rund 20.000, was angesichts der Bilder von der Feier durchaus plausibel wirkt.

Immer wieder wurde aufs Neue die Meisterschale in die Menge gestreckt und zusammen zelebriert, dass Schalke mit diesem beeindruckenden Schlussspurt dann doch tatsächlich das beste Team der gesamten Liga war. Damit wurde man bei seinem vieren Wiederaufstieg übrigens zum dritten Mal auch Meister im Unterhaus.

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Feier mit Meisterschale und zig Tausend Fans

„Die Fans glauben wieder an uns“, sagte Gerald Asamoah, Leiter der Lizenzspielerabteilung. Mike Büskens ergänzte: „Es ist schön für diese Stadt, dass wir solche Momente erleben dürfen“, zitiert der Kicker die beiden Ex-Spieler vom gestrigen Abend, die besonders nah an der Mannschaft dran sind und großen Anteil an diesem Erfolg besitzen.

Abgesehen davon, dass man ohnehin noch keinen neuen Trainer fix gemacht hat, wäre eine solche Feier nicht der richtige Zeitpunkt gewesen, um diesen zu präsentieren. Das erläuterte Sportdirektor Rouven Schröder im Zuge der ausgelassenen Feierlichkeiten, die weit bis nach Sonnenuntergang in Gelsenkirchen anhielten, wie alle Nicht-Anwesenden auch im Livestream verfolgen konnten.