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„Einfach überragend“ – Terodde ist begeistert von der Stimmung auf Schalke

Simon Terodde
Foto: IMAGO

Simon Terodde hat vieles schon erlebt. Der 34 Jahre alte Top-Stürmer spielte bereits für Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Köln, Union Berlin, den VfB Stuttgart und den Hamburger SV. Doch das sind noch nicht einmal alle Klubs, für die der Zweitliga-Rekordtorjäger bereits auflief. Aber die Stimmung auf Schalke, so Terodde, sei „einfach überragend“.

„Das geht schon beim Aufwärmen los, wenn man aus der Kabine kommt und viele Fans in Blau und Weiß auf den Tribünen sieht“, gerät der 34-Jährige auf der vereinseigenen Website ins Schwärmen. Obgleich ihm das 1:4 gegen Werder Bremen vom vergangenen Wochenende zu schaffen machte, nimmt er die positiven Momente mit. „Auch beim zwischenzeitlichen 0:4-Rückstand haben uns die Fans weiterhin gepusht“, erinnert er sich. Das sei nicht überall üblich und habe daher besonderen Eindruck hinterlassen: „Die Reaktion der Fans nach der Niederlage gegen Bremen war Gänsehaut pur.“

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“

Beim SV Sandhausen möchte die Schalker Nummer neun daher am Freitag (29. April, 18.30 Uhr) einiges wiedergutmachen. „Irgendwann musst du auch wieder nach vorne schauen, dich auf die nächste Aufgabe konzentrieren“, ist er ganz fokussiert auf die kommende Partie. Und die werde nicht einfach, weiß Terodde: „Wir sind vor Sandhausens Stärken gewarnt. Gegen den Club hatte der SVS sechs Ecken – und hat viermal nach einem dieser ruhenden Bälle getroffen.“ Die Kurpfälzer gewannen beim 1. FC Nürnberg mit 4:2 und erzielten alle Treffer nach Ecken. Zudem steht der SVS in der Rückrundentabelle nach Werder Bremen und Schalke auf Rang drei. „Nach dem ersten Saisonteil stand Sandhausen unten drin, in der Rückrunde haben sie 24 Punkte geholt und können gegen uns endgültig den Klassenerhalt perfekt machen“, mahnt der gebürtige Bocholter.

Beim 5:2-Erfolg in der Hinrunde gegen den SVS fehlte der 34-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung. Obgleich er das Training am Dienstag ausließ, ist sein Einsatz am Freitag nicht in Gefahr. „Ich habe im Spiel gegen Bremen einen kleinen Schlag abbekommen. Es ist aber nichts Wildes“, gibt Terodde Entwarnung. Er denke zudem „nicht in Was-wäre-wenn-Szenarien“. Wie das Spiel in Sandhausen für Königsblau zu gewinnen ist, weiß er: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen.“