2. Bundesliga

PK vor dem Spiel in Karlsruhe: Dimitrios Grammozis will sich „aufs Sportliche konzentrieren“

Dimitrios Grammozis
Foto: IMAGO

In ganz Europa, vermutlich auf der gesamten Welt ist der Angriff Russlands auf die Ukraine das große Thema. Auch beim FC Schalke 04, der mit dem russischen Sponsor Gazprom und dem ukrainischen Mittelfeldspieler Yaroslav Mikhailov besondere Verbindungen zu beiden Ländern aufweist.

Auf der Pressekonferenz vor dem Schalker Auswärtsspiel am Samstag beim Karlsruher SC kam man so auch um die Lage in Osteuropa nicht umhin. „Man muss natürlich drüber reden, weil es ihn direkter betrifft als uns alle“, erklärte Grammozis so in Bezug auf Mikhailov, der vergangene Woche beim 2:0-Sieg gegen den SC Paderborn in der Startelf gestanden hatte, war indes auch bemüht, schnell zu seinem Kerngebiet überzuleiten: „Fußball ist ein wichtiger Teil, das andere ist viel, viel wichtiger. Wir müssen uns auf das Sportliche konzentrieren, das im Training und im Spiel ausblenden, unseren Job machen. Da sind wir Profis genug.“

Palsson oder Flick?

Als Profi steht Grammozis in Sachen Aufstellung eine knifflige Entscheidung bevor. Denn der eigentlich als Sechser gesetzte Victor Palsson, der gegen Paderborn wegen Oberschenkelproblemen aussetzen musste, ist wieder fit und hat auch die Belastungstests für einen Einsatz in Karlsruhe bestanden.

Ob der isländische Nationalspieler aber auch beginnen wird, ist offen. Denn Florian Flick lieferte als Vertreter gegen Paderborn eine überzeugende und von der Vorlage zum 2:0-Endstand durch Darko Churlinov gekrönte Leistung ab. „Ich bin froh, in dieser Situation zu sein“, betonte Grammozis einerseits, die Qual der Wahl zu haben, sprach indes zugleich von einer „Kopfschmerzentscheidung“, die auf jeden Fall ein enttäuschtes Gesicht hervorrufen wird.