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Fischer und Neururer wollen Terodde beim DFB sehen – der hat andere Pläne

Simon Terodde
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33 Jahre ist Simon Terodde mittlerweile alt und hat, wie an der Zahl von bislang 153 Toren dort, einen Großteil seiner Karriere in der 2. Bundesliga verbracht. Wie auch jetzt beim FC Schalke 04. Dennoch sähen zwei Prominente des Fußballs ihn gerne in der Nationalmannschaft. Doch Terodde blickt in eine andere Richtung.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese beiden Ex-Schalker zu Themen des heutigen Fußballs gefragt werden. Und auch nicht das erste Mal, dass ihre Antworten doch ein wenig exotisch wären. Doch im Falle der Aussagen von Klaus Fischer und Peter Neururer zum weiteren Umgang mit Simon Terodde würden sie wohl sicher so einige Unterstützer finden.

„Hansi, nimm ihn“, ruft Peter Neururer im Sky-Interview dem neuen Bundestrainer zu. Man habe aktuell eben keinen richtigen Mittelstürmer von Qualität zur Verfügung. Und dass Simon Terodde diese Rolle ausfüllen kann, hat er zumindest auf Zweitliga-Niveau mehr als ausreichend bewiesen. Dass er in der Bundesliga nur selten traf, lag vor allem daran, dass er dort in Teams spielte, die gegen den Abstieg kämpften und naturgemäß nur wenige Torchancen kreierten.

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Fischer war selbst Stürmer in der Nationalmannschaft

Dieser Ansicht pflichtet Klaus Fischer bei fussball.news bei. Alle acht Viertelfinalisten der letzten EM hätten einen festen Mittelstürmer gehabt, Deutschland – im Achtelfinale gegen England ausgeschieden – eben nicht.

Immerhin weiß Klaus Fischer beim Thema Nationalmannschaft, wovon er spricht. In 45 Länderspielen für den DFB gelangen ihm 32 Tore, darunter das 3:3 in der Verlängerung des WM-Halbfinals 1982 gegen Frankreich und das deutsche „Tor des Jahrhunderts“ – beides per Fallrückzieher. Zumindest einen Versuch mit Simon Terodde im Sturmzentrum würde sich Klaus Fischer wünschen. Dann würde man schnell sehen, ob dies funktioniert.

Derweil hat Simon Terodde selbst verkündet, wie er sich den nahenden Ausklang seiner Karriere – schließlich ist er schon 33 Jahre alt – vorstellt. Beim Kicker erzählt er, dass er sich vorstellen kann, noch einmal für seinen Heimatverein, den SV Krechting, einem Stadtteilverein von Rhede, aufzulaufen. Dort hatte alles begonnen, er mit dem Toreschießen angefangen. Und dort will er auch seine letzten Tore schießen, wenn es für den Profifußball einmal nicht mehr reicht: „Mein Heimatverein SV Krechting hat gerade einen neuen Kunstrasenplatz gebaut, da würde ich schon später gerne noch spielen.“