Bundesliga

Diese drei Gründe bewirken den neuen Schalker Aufschwung

Ko Itakura
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Von der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den KSC nach Rot für Palsson scheint sich die Mannschaft gut erholt zu haben. Es folgten zwei Siege ohne Gegentor und der Sprung auf Rang 4. Das bedeutet auch Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen. Die folgenden drei Gründe sind maßgeblich dafür, dass der FC Schalke 04 endlich in die Erfolgsspur fand.

Das 3:0 gegen den FC Ingolstadt kling vom Ergebnis her vielleicht souveräner als es war, urteilt Ruhr24 nach der Partie. In der ersten Hälfte habe man abgesehen vom Treffer von Marius Bülter quasi überhaupt keine Torgefahr erzeugen können.

Doch da kam auch schon der erste Aspekt ins Spiel, auf den sich die jüngsten Erfolge stützen: Geduld. Ohne nervös zu werden, obwohl die Chancen ausblieben, habe das Team konzentriert weiter gespielt und sei nicht nervös geworden. Später kam man dann auch zu weiteren Gelegenheiten, nicht zuletzt, nachdem Trainer Dimitrios Grammozis und sein Team in der Halbzeitpause per Videovorführung auf die sich bietenden Räume hingewiesen hatten.

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Mit viel Geduld fährt Schalke seine Punkte ein

Als diese Chancen dann da waren, zeigte sich der zweite Aspekt, der zuletzt zweimal zum Erfolg beitrug: die Chancenverwertung. Wer einen Simon Terodde vorne in der Spitze aufstellen kann, muss sich eigentlich ohnehin darüber keine Sorgen machen. Und doch waren es die übrigen Spieler des FC Schalke 04, die zu häufig in dieser Saison nicht trafen, wenn sich die Gelegenheit dazu bot. Gegen den FC Ingolstadt war das anders, wie Aydin mit seinem kunstvoll erzielten Treffer zum 2:0 unter Beweis stellte. Und dass dann als Schlusspunkt auch noch Simon Terodde eine ansehnliche Kombination vollendete, passt ebenfalls zur neuen, guten Chancenauswertung.

Bleibt Aspekt Nr. 3, der die Schalke nun erstmals in die Nähe der Aufstiegsränge brachte: die Defensivstärke. Zweimal zu Null gespielt und das mit einem neuen Torhüter, Martin Fraisl, der mit seinen Vorderleuten noch nicht allzu gut eingespielt sein dürfte. Besonders ragte hier Ko Itakura heraus, der eine exzellente Leistung sowohl in der Defensivarbeit als auch mit Ball zeigte. Einige Konter musste man zwar in der Entstehung zulassen, zu echten Torchancen wurden diese aber nicht durch die Ingolstädter ausgespielt.

Behält Schalke 04 diese drei Tugenden bei, darf es in eine erfolgversprechende Zukunft blicken. Doch Konstanz gab es bei Schalke in dieser Saison bislang eher selten. Fehlt also dieser vierte Faktor, um dauerhaft um den Aufstieg mitspielen zu können.