Bundesliga

1:2 gegen den KSC nach Rot für Pálsson

Victor Palsson
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Nichts wurde es mit dem erhoffen dritten Sieg in Folge und damit dem Sprung auf die Aufstiegsplätze, zumindest für eine Nacht, für den FC Schalke 04 in seinem Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Die ganz frühe Führung der Gäste glich wieder einmal Simon Terodde recht zeitig aus. Nach doch recht deutlicher Überlegenheit von S04 kassierte aber Victor Pálsson eine Rote Karte und kurz vor Schluss trafen die Gäste zum Siegtreffer.

Das hatte man sich auf Schalke anders vorgestellt und vor allem erhofft. Nun kassierte man doch die zweite Heimniederlage im vierten Auftritt in der heimischen Veltins-Arena. Einzig gegen Fortuna Düsseldorf blieb man siegreich. Wie schon gegen Erzgebirge Aue und den HSV kassierte man späte Gegentreffer, erneut überließ man damit den Gästen alle drei Punkte.

Los ging es mit einer kalten Dusche, als Choi nach einer Ecke für den KSC zur frühen Führung traf. Dabei sah Ralf Fährmann recht unglücklich aus, auch wenn er den Schuss erst spät erkennen konnte. Doch Simon Terodde trifft bekanntlich zur Zeit, wie er will. So auch in dieser Partie wieder. In der 15. Minute erzielte er sein 150. Zweitligator und gleichzeitig den Ausgleich für die Knappen. Da war zunächst einmal alles wieder offen.

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Später Siegtreffer für den KSC in der Arena

Im weiteren Spielverlauf hatte Schalke dann auch die größeren Spielanteile und mehr Torschüsse, wenn auch nur wenige zwingende. Nach der Halbzeit traf Kaminski in der 50. Minute für Schalke per Kopf. Der vermeintliche Treffer wurde aber wegen Abseitsstellung nach VAR-Konsultation aberkannt.

Danach blieb Schalke Herr im Haus, ohne dass der KSC unsichtbar wurde. Chois erneute gute Chance für die Gäste vergab er allerdings in der 71. Minute. Kurz darauf wurde es bunt und hitzig. Bunt, weil Schiedsrichter Günsch dem Schalker Kapitän Victor Pálsson für eine Grätsche von hinten die Rote Karte zeigte. Zu Unrecht, wie die Schalker Spieler und natürlich auch das Publikum empfanden. Doch es blieb bei dieser Entscheidung.

Diese änderte natürlich die Statik des Spiels, was der KSC in der 88. Minute mit dem Siegtreffer durch Wanitzek zu nutzen wusste, wobei der Schuss aus 22 Metern schon bemerkenswert platziert war.

Schalke verharrt damit im Mittelfeld der Tabelle, am heutigen Abend mit 10 Punkte auf Platz 8. Morgen kann man noch weiter absacken. Eine bittere Pille für die Königsblauen beim Auftakt in den 7. Spieltag an diesem Freitagabend.