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Anfragen für Amine Harit aus Frankreich – Bleibt Suat Serdar in der Bundesliga?

Suat Serdar
Foto: imago images

Mit der Verpflichtung von Victor Palsson als drittem externen Neuzugang nach Simon Terodde und Danny Latza sowie der Verlängerung mit Florian Flick, der seinen ersten Profi-Vertrag unterschrieben hat, sind die Planungen des FC Schalke 04 für die neue Saison wieder ein Stück vorangeschritten. Insgesamt aber bleibt den Verantwortlichen um Sportvorstand Peter Knäbel und den neuen Sportdirektor Rouven Schröder aber noch eine Menge Arbeit, in den ersten Schritt insbesondere auf Seiten der Abgänge.

Während Nabil Bentaleb, Shkodran Mustafi, Alessandro Schöpf, Steven Skrzybski, Bastian Oczipka und Benjamin Stambouli sowie die nur ausgeliehenen Frederik Rönnow, Kilian Ludewig, Goncalo Paciência und William bereits verabschiedet wurden, sucht S04 nach Abnehmern für mehrere noch gebundene und mit hochdotierten Verträgen ausgestattete Profis, die im Optimalfall noch eine Ablöse einbringen sollen.

Leverkusen und Hertha an Serdar interessiert?

Mit am größten sind die Chancen auf eine Ablöse bei Amine Harit und Suat Serdar, die in der Vergangenheit bereits gezeigt haben, das Potential zu überdurchschnittlichen Bundesliga-Spielern zu haben. Die zurückliegende, völlig verkorkste Saison war indes auch für den Marktwert der beiden Mittelfeldspieler nicht optimal.

Immerhin aber gibt es für Harit und Serdar offenbar erste Interessenten. So berichtet „Sport1“, dass Harit Anfragen aus Frankreich vorliegen sollen und Serdar innerhalb der Bundesliga Begehrlichkeiten geweckt hat. Für den viermaligen A-Nationalspieler, der erwartungsgemäß nicht im EM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw steht, sollen sich unter anderem Hertha BSC und Bayer Leverkusen interessieren. Die 2018 für Serdar an den 1. FSV Mainz 05 überwiesenen elf Millionen Euro Ablöse wieder hereinzuholen, dürfte allerdings keine einfache Aufgabe für Knäbel und Schröder werden.