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Wohl doch keine Flucht aus Schalke – Bislang kein Wunsch nach vorzeitigem Abschied

Mark Uth
Foto: imago images

Vier Partien hat der FC Schalke 04 noch vor der Brust, ehe ein Haken hinter die völlig verkorkste Saison 2020/21 gesetzt und der Blick komplett in die Zukunft gerichtet werden kann. Nach bislang desaströsen 13 Punkten aus den ersten 30 Spielen wollen sich die Königsblauen im Endspurt noch einmal aufraffen, um zumindest einen halbwegs versöhnlichen Endspurt hinzulegen. Bei diesem Vorhaben kann Trainer Dimitrios Grammozis voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen, verletzte Profis ausgenommen.

Denn obwohl Sportvorstand Peter Knäbel im Nachgang der Attacken sogenannter Fans auf Spieler und Staff im Anschluss an die den Abstieg besiegelnde 0:1-Niederlage bei Arminia Bielefeld Verständnis dafür signalisiert hat, sollte der eine oder andere Akteur nicht mehr für S04 auflaufen wollen, hat sich bislang nach Informationen des „kicker“ niemand für diesen Schritt entschieden.

Interner Test am Wochenende

Auch Mark Uth, Amine Harit und Suat Serdar, die Medienberichten zufolge einen entsprechende Schritt zumindest angedacht haben sollen, werden damit nach jetzigem ihre Verträge zumindest bis zum Ende der Saison erfüllen. Dann freilich stehen die Zeichen bei dem Trio wie auch bei zahlreichen weiteren anderen Spielern unverändert auf Abschied. Schon alleine im eigenen Interesse, auch um andere Vereine positiv auf sich aufmerksam zu machen, dürfte Uth und Co. an guten Auftritten an den letzten Spieltagen gelegen sein.

Die Möglichkeit, sich für die nächste Partie am 8. Mai bei der TSG 1899 Hoffenheim zu empfehlen, erhalten die Schalke-Profis am Wochenende, für das Coach Grammozis ein internes Testspiel geplant hat.