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Kommunikationsleiterin muss nach nur 9 Wochen gehen

Schalke 04
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Das muntere Stühlerücken auf Schalke geht weiter. Nach gerade einmal 9 Wochen Amtszeit verlässt Daniela Ulbing den Club bereits weiter. Dies teilte der Club in einer äußerst dürren Meldung zuletzt mit. Die Leiterin der „Stabsstelle Kommunikation“ ist damit schon wieder Geschichte, bevor sie überhaupt großartig in Erscheinung treten konnte.

Im viel zitierten „beiderseitigem Einvernehmen“ trennen sich die Wege nur ganz kurz nach ihrer Einstellung wieder. Die 51-Jährige frühere TV-Moderatorin war wohl noch vom nun ebenfalls scheidenden Alexander Jobst ausgesucht worden. Da dieser in Kurze nicht mehr auf Schalke wirken wird, verlor sie wohl auch rasch den nötigen Rückhalt.

Die WAZ weiß dazu zu berichten: „Hinter vorgehaltener Hand ist zu hören, dass die Harmonie mit den Mitarbeitern der Medienabteilung seit dem ersten Tag nicht stimmte.“

Dabei hatte Ulbing sich erst beim letzten Heimspiel (1:0 gegen FCA) auf der Pressetribüne den Pressevertretern vorgestellt. Völlig umsonst, wie sich nur wenige Tage später herausstellt.

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Posten des Kommunikationschefs wieder vakant

In Erscheinung getreten war sie bislang kaum, was aber auch an der Vielzahl der sonstigen Schlagzeilen, die der Club in ihrer Amtszeit produzierte, gelegen haben mag. Nicht zuletzt eben mit dem vorzeitigen Abgang von Alexander Jobst, der diese Entscheidung aufgrund zahlreicher Drohungen, die er und seine Familie erhalten hatten.

Ihre Stelle war zuvor extra neu geschaffen worden. Darin sollte sie die bis dahin getrennten Bereiche Sport- und Unternehmenskommunikation überblicken. Zuvor hatte Thomas Spiegel, für 19 Jahre lang Pressechef für den sportlichen Bereiche, überraschend den Club verlassen müssen.

Wer nun auf Daniela Ulbing folgen wird, ist zur Stunde nicht bekannt, aber angesichts ihres bisher recht lautlosen Wirkens wie seltsam anmutenden Abschieds aktuell auch nicht die drängendste Frage auf Schalke.