Bundesliga

­čĆć Mustafi-Wechsel zu Schalke macht die Bundesliga zur „Liga der Weltmeister“

Shokdran Mustafi
Foto: imago images

Mit der Verpflichtung von Shkodran Mustafi hat der FC Schalke 04 einen hochkar├Ątigen Ersatz f├╝r Ozan Kabak gefunden. Der 28-j├Ąhrige verf├╝gt ├╝ber viel (internationale) Erfahrung, welche den Knappen im Abstiegskampf sicherlich gut tun wird. Zudem hat Mustafi mit seinem Wechsel zu S04 die Bundesliga erneut zur „Liga der Weltmeister“ gek├╝rt.

Auch wenn Mustafi beim FC Arsenal zuletzt nicht ├╝ber eine Reservistenrolle hinausgekommen ist, verspr├╝ht dessen Namen durchaus einen gewissen Glanz. Schlie├člich hat der Defensiv-Allrounder neben den Gunners auch bereits f├╝r Vereine wie den FC Valencia und Sampdoria Genua gespielt. Zudem wurde Mustafi 2014 gemeinsam mit der DFB-Elf Weltmeister. Genau dieser Umstand kommt nun auch der Fu├čball Bundesliga zu gute, wie der „kicker“ herausgefunden hat.

Niemand hat so viele aktive Weltmeister wie die Bundesliga

Vor seinem Wechsel zu Schalke waren 13 aktive Weltmeister in der Fu├čball Bundesliga aktiv, genau so viel wie in der spanischen La Liga. Dank Mustafi kommt das deutsche Oberhaus nun auf 14 Spieler und kann sich wieder als „Liga der Weltmeister“ bezeichnen.

Fairerweise muss man an dieser Stelle auch Sami Khedira erw├Ąhnen, der ebenfalls im Januar in die Bundesliga zur Hertha BSC wechselte. Der Khedira-Transfer war jedoch vor dem Mustafi-Wechsel unter Dach und Fach und damit „nur“ die Nr. 13.

Bundesliga (14 Spieler)

2010: Javi Martinez (FC Bayern)
2014:┬áJerome Boateng, Thomas M├╝ller, Manuel Neuer (alle FC Bayern), Mats Hummels (Dortmund), Erik Durm (Frankfurt), Christoph Kramer, Matthias Ginter (beide Gladbach), Sami Khedira (Hertha), Ron-Robert Zieler (K├Âln), Shkodran Mustafi (Schalke)
2018: Lucas Hernandez, Benjamin Pavard, Corentin Tolisso (alle FC Bayern)

La Liga (13)

2010:┬áSergio Busquets, Gerard Piqu├ę (beide FC Barcelona), Jesus Navas (FC Sevilla), Sergio Ramos (Real Madrid), David Silva (Real Sociedad), Raul Albiol (Villarreal)
2014: Toni Kroos (Real Madrid)
2018:┬áThomas Lemar (Atletico), Antoine Griezmann, Ousmane Dembel├ę, Samuel Umtiti (alle FC Barcelona), Nabil Fekir (Real Betis), Raphael Varane (Real Madrid)

Ligue 1 (8)

2010: Cesc Fabregas (Monaco)
2014: Julian Draxler (PSG)
2018:┬áSteve Mandanda, Florian Thauvin (beide Marseille), Djibril Sidib├ę (Monaco), Kylian Mbapp├ę, Presnel Kimpembe (beide PSG), Steven N’Zonzi (Rennes)

Premier League (7)

2010: Juan Mata (ManUnited)
2018:┬áOlivier Giroud, N’golo Kant├ę (beide Chelsea), Alphonse Areola (Fulham), Benjamin Mendy (ManCity), Paul Pogba (ManUnited), Hugo Lloris (Tottenham)

Serie A (4)

2006: Gianluigi Buffon (Juventus)
2010: Pepe Reina (Lazio), Pedro (AS Rom), Fernando Llorente (Udine)