Bundesliga

Fährmann nach zu-Null-Sieg zuversichtlich und erleichtert

Ralf Fährmann
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Das hatte es in der Bundesliga für den FC Schalke 04 seit dem 16. Februar 2020 und somit seit 24 Spielen nicht mehr gegeben: Ein Spiel über 90 Minuten ohne Gegentor zu absolvieren. Nach etlichen Rochaden zwischen den Pfosten war es Ralf Fährmann vergönnt, diese Serie zu beenden und das für einen Torhüter so wichtige Glücksgefühl zu erleben.

0:0 spielte man damals in Mainz, als noch niemand ahnen konnte, dass später nicht mehr diese Serie im Vordergrund stehen würde, sondern die Sieglos-Serie von am Ende 30 Partien in Folge ohne Sieg. Dass es nun doch nicht dazu kam, den Rekord von Tasmania zu brechen, war auch Ralf Fährmann im Tor der Schalker zu verdanken. Er parierte einige Male beim Stand von 0:0 glänzend in der ersten Halbzeit gegen die TSG Hoffenheim.

Das freute ihn selbst natürlich enorm, brachte aber auch schlicht Erleichterung, wie er hinterher eröffnete. „Speziell für mich“ seien die letzten Monate nicht gut gewesen, deshalb tue ein zu-Null-Sieg nun besonders gut.

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Fährmann starker Rückhalt gegen Hoffenheim

Gleichzeitig schwor er seine Kollegen aber ein, dass man nun unbedingt nachlegen müsse. „Es war ein Sieg, aber mehr auch nicht. Wir müssen in den kommenden Spielen nun nachlegen.“ Das dürfte zumindest psychisch etwas leichter fallen als in all den letzten Monaten zuvor. Der Bann ist gebrochen, zudem gewann man am Ende auch noch richtig deutlich mit gleich vier eigenen Toren. Das dürfte dem Team genauso Auftrieb geben wie die Partie ohne Gegentreffer Ralf Fährmann im Tor des FC Schalke 04.

Und noch eine Stimme meldete sich positiv zu Ralf Fährmanns Leistung zu Wort. Der Präsident von Tasmania Berlin dankte Ralf Fährmann, dass dieser entscheidend mithalf, Tasmania den Rekord zu bewahren. „Das sah in der ersten Halbzeit nicht gut aus“, wird dieser zitiert. Almir Numic freute sich über die viele mediale Aufmerksamkeit, die für seinen Club mit der Schalker Sieglos-Serie verbunden war – und dass das dank Ralf Fährmann auch beim nächsten Anwärter darauf, den Rekord zu brechen, wieder so sein wird.