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Matondo-Leihe zu Stoke City perfekt

Rabbi Matondo
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Es war gestern im Verlaufe des Tages schon so gut wie klar, am Abend kam dann die Vollzugsmeldung. Rabbi Matondo wird bis zum Ende der Saison an Stoke City verliehen. Der frühere Erstligist ist mittlerweile Zweitligist in England. Damit kehrt der Waliser zumindest auf die Insel zurück, wenn auch nicht in seine Heimat.

Der Spieler selbst war wohl mit dem Wunsch nach Veränderung auf Jochen Schneider zugekommen. Da man auf Schalke weniger überzeugt davon ist, dass Rabbi Matondo in den nächsten Monaten sportlich eine Verstärkung sein würde und zudem gerne Gelder einsparen möchte, war dies ein willkommenes Anliegen. Welches seit gestern Abend auch in trockenen Tüchern ist. Rabbi Matondo wird erst einmal bis zum Ende der Saison an Stoke City verliehen (zurzeit 8. in der Championship). Obwohl über die konkreten Modalitäten dieses Leihgeschäfts Stillschweigen vereinbart wurde, sind zwei Dinge klar.

Erstens spart der FC Schalke 04 das Gehalt von Rabbi Matondo, kann diese Summe nun eventuell an anderer Stelle investieren. Zweitens ist seine Rückkehr nach dem Ende der Leihe keineswegs sicher. Vielmehr besitzt Manchester City, von wo aus er zu Schalke gewechselt war, eine Art Vorkaufsrecht. Gut möglich also, dass Rabbi Matondo sein letztes Spiel im Schalke-Trikot bereits gespielt hat.

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Matondo dauerhaft auf der Insel?

Damit wäre es ein recht kurzes Intermezzo in Gelsenkirchen gewesen, bei dem der Waliser auf 30 Einsätze und 2 Tore kam. Da es in all der Zeit aber nie zum Stammspieler gereicht hat, war schon länger ein Wechsel kolportiert worden. Sportlich wird sich im Prinzip nichts ändern für den FC Schalke 04, dafür hat man aber finanziell nun wieder ein klein wenig Handlungsspielraum gewonnen. Inwiefern man diesen nutzen wird, um die eklatanten Lücken in der Kaderzusammenstellung zu schließen, werden die nächsten Wochen zeigen. Anfang Februar schließt das gegenwärtig geöffnete Transferfenster wieder.