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Kaufoption für Stoke City – Auch Man City mischt bei Rabbi Matondo mit

Rabbi Matondo
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Um ohne die vom Aufsichtsrat nun abgelehnte Hilfe von Ex-Boss Clemens Tönnies auf dem winterlichen Transfermarkt zuschlagen und neben Sead Kolasinac auch noch einen Rechtsverteidiger sowie einen Angreifer nach Gelsenkirchen lotsen zu können, muss der FC Schalke 04 zunächst Spieler abgeben. Am weitesten gediehen ist dabei der Abschied von Rabbi Matondo, dessen Ausleihe an Stoke City indes noch immer nicht offiziell verkündet werden konnte.

Die Gründe dafür, warum der schon am Sonntag auf die Insel gereiste Matondo beim englischen Zweitligisten zwar den Medizincheck absolvieren konnte, aber bisher noch nicht mittrainieren durfte, sind inzwischen auch durchgesickert. Wie „Bild“ berichtet, haben sich Schalke und Stoke anders als bislang angenommen doch auf eine Kaufoption im Anschluss an die bis Saisonende besprochene Ausleihe geeinigt. Das allerdings hat wohl Manchester City auf den Plan gerufen, das Matondo vor zwei Jahren für rund neun Millionen Euro nach Schalke verkauft, sich im Zuge dessen aber ein Zugriffsrecht in Form eines sogenannten Matching rights gesichert hat.

Kaufoption offenbar bei sechs Millionen Euro

Das heißt, dass Man City stets die Möglichkeit hat, einen anderen Klub zu überbieten, der sich die Dienste von Matondo sichern will, solange dieser bei Schalke unter Vertrag steht. Inzwischen scheint zwischen den beteiligten drei Klubs aber eine Regelung gefunden worden zu sein. Letztlich wird die Ausleihe Matondos an Stoke wie geplant über die Bühne gehen.

Sollten die Potters im Sommer dann von ihrer Kaufoption Gebrauch machen und Matondo für kolportierte sechs Millionen Euro fest verpflichten wollen, hätte Man City die Möglichkeit, einzuschreiten und den walisischen Nationalspieler zurückzuholen. Damit letzterer Fall eintritt, müsste Matondo im Vergleich zu seinen durchwachsenen beiden Jahren auf Schalke in den kommenden Wochen und Monaten aber schon deutlich zulegen.