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Medienberichte: Baum wackelt – und Schneider auch

Manuel Baum
Foto: imago images

Laut Medienberichten könnten die drei nun anstehenden Partien in der englischen Woche Endspiele für Schalkes Trainer Manuel Baum sein. Sein Stuhl soll wohl wackeln – und auch Sportvorstand Jochen Schneider würde bereits mitangezählt.


So berichtet Sport.de davon, dass ihm das baldige Ende seiner Trainertätigkeit auf Schalke droht. Aus acht Spielen unter seiner Leitung holte der FC Schalke 04 bekanntlich lediglich drei Punkte und verlor fünfmal, teilweise recht deutlich. 5:20 Tore aus acht Spielen sprechen da eine deutliche Sprache.

Am Sonntag spielt Baum bei seiner früheren Trainerstation, dem FC Augsburg. Sollte Schalke auch dort verlieren, könnte es bereits sehr ungemütlich für den Bayern werden. Feuern würde man ihn dann wohl angesichts der zwei weiteren in kurzer Zeit anstehenden Partien wohl nicht – aber es würde ein Aus dann vor Weihnachten wahrscheinlicher machen. Zwar könnten drei Siege aus diesen auf dem Papier machbaren Partien die Lage völlig umdrehen. Dann würde Schalke sicher die Abstiegsränge verlassen. Doch der Glaube daran, dass Baum dies gelingt, schwindet immer mehr. In acht Partien hat er noch kein Gerüst seines Teams gefunden.

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Schneider holte Baum erst vor wenigen Wochen

Und sollte Manuel Baum schließlich nach nur elf Partien beim FC Schalke 04 scheitern, könnte das auch noch für eine andere Person auf Schalke Konsequenzen haben. Das vermutet zumindest die Sportbild. Denn anders als sonst üblich mit Treffen im Zwei-Monats-Rhythmus trifft sich der Schalker Aufsichtsrat bereits nach nur zwei Wochen erneut.

Es soll kein Geheimnis sein, dass es dabei auch um Sportvorstand Jochen Schneider geht. Dieser hat schließlich Manuel Baum geholt, nachdem er zuvor nach Einschätzung vieler zu lange an David Wagner festhielt.

Auch ihm würden Punkte und vor allem Siege helfen, seinen Job sicherer zu machen. Gleichwohl könnte es auch für ihn im Desaster enden, wenn man selbst gegen keinen dieser drei vermeintlich schwächeren Gegner würde gewinnen können. Wie Schalke ein neuerliches Aus seines Trainers und dann auch noch eines Sportvorstands finanzieren könnte, hängt wohl auch mit dem möglichen zeitnahen Abgang von Ozan Kabak zusammen. Lieber aber hätte natürlich auch der Aufsichtsrat keinen Grund zu handeln, weil endlich wieder Schalker Siege gelingen.

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