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Studie: Schalker Fans schimpfen am häufigsten

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Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Das darf zwar in diesen Zeiten kaum verwundern, ist aber dennoch eine Meldung wert. Ein Sportwetten-Unternehmen hat sich den Gag erlaubt, alle deutschsprachigen Tweets zwischen dem 1. und dem 28. Oktober zu analysieren. Ziel war es, herauszufinden, die Fans welches Clubs am häufigsten schimpfen, fluchen oder auf ähnliche Weise zetern. Wenig überraschend sind es zurzeit die Fans des FC Schalke 04, die diese Wertung anführen.

Konkret ging es darum, zu untersuchen, wie häufig Tweets, die sich mit bestimmten Clubs beschäftigen, Schimpfwörter enthalten. Dabei landete der FC Schalke 04, bzw. alle, die sich in den sozialen Medien damit beschäftigen, auf Rang 1. 3, 6 Prozent aller Tweets, die man Fans des FC Schalke zuordnen konnte, enthielten unflätige Begriffe. Auf Rang 2 landete Union Berlin mit 3,3 Prozent vor Hertha BSC mit 2,9 Prozent. Auf welche Weise die Analysten die Urheber der Tweets den einzelnen Clubs zuordneten, wurde nicht mitgeteilt, wäre aber ganz gut zu wissen.

Kaum Grund zum derben Nörgeln haben hingegen die Fans des FC Bayern München, bei denen nur 0,5 Prozent der Tweets eine Beleidigung enthielten. Als solche galten Begriffe wie „Arsch“, „Idiot“ oder auch schon das eher harmlose „verdammt“. Offenbar hat man bei den Bayern zurzeit wenig Grund zum Fluchen, was bekanntlich beim FC Schalke 04 gänzlich anders aussieht.

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Fans meckern zurzeit online, nicht im Stadion

Einen kleinen Trost enthielten die Ergebnisse dieser Studie trotzdem. Denn neben dem FC Bayern München, mit dem sich 78.300 der 250.000 untersuchten Tweets befassten, und Borussia Dortmund (41.065) landete der FC Schalke bei der Häufigkeit der Nennungen mit 21.765 immerhin noch auf Rang 3. Auch, wenn es momentan sportlich nicht so läuft: Zumindest bei der bundesweiten Aufmerksamkeit auf Twitter gehört Schalke weiterhin zu den großen Drei in deutschen Landen. Der mangelnde sportliche Erfolg hat also noch nicht zu einem Mangel an Interesse am Revierclub geführt.