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DFB-Pokal: Auch SSV Ulm erwägt Heimrecht-Tausch mit Schalke

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Der nächste Gegner des FC Schalke 04 steht erst seit der Auslosung am gestrigen Sonntag fest. Es ist der SSV Ulm, einstmals Bundesligist, zurzeit aber nur noch viertklassiger Regionalligist. Genauso wie der zuvor ausgeschaltete 1. FC Schweinfurt 05. Dies allerdings nicht in der Regionalliga Bayern, sondern in der Regionalliga Südwest. Nun erwägt auch der SSV Ulm den Tausch des Heimrechts mit dem FC Schalke 04.

Dies natürlich in erster Linie deshalb, da in der Veltins-Arena anders als in der Regionalliga schon seit Monaten unter den derzeit nötigen Hygienemaßnahmen gespielt wird. Wollte der SSV Ulm diese nun für sein eigenes Stadion umsetzen, fielen eine Menge Kosten an, die sich bei einer Partie in Gelsenkirchen nicht ergäben. Da man momentan ohnehin komplett ohne Zuschauer spielen muss, was sich möglicherweise bis zum Spieltermin Ende Dezember nicht geändert haben wird, verzichtete man somit auf nicht auf die Unterstützung der eigenen Fans.

Und dass es auch für einen Regionalligisten nicht zwangsläufig bedeuten muss, chancenlos zu sein, wenn man auswärts in der Veltins-Arena antritt, hat der 1. FC Schweinfurt ja in der letzten Woche unter Beweis gestellt. Gut möglich also, dass auch das nächste Spiel des FC Schalke 04 im DFB-Pokal ein Heimspiel sein wird, auch wenn der Gegner ein Amateurclub ist, der unter normalen Umständen automatisch das Heimrecht im Pokal erhielte.

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Ulmer Freude über das große Los Schalke 04

Gleich als erste Partie war das Duell von Schalke gegen den SSV Ulm bei der Auslosung von Losfee Inka Grings gezogen worden. Sicher ist der Umzug allerdings noch nicht, denn auf Ulmer Seite würde man es doch recht gerne möglich machen, ein Heimspiel gegen den Europapokalsieger von 1997 austragen zu dürfen. Doch dass man über keine Rasenheizung verfügt, macht einen Umzug in den Westen der Republik noch einmal wahrscheinlicher.

Aktuell ruht der Spielbetrieb in der Regionalliga Südwest sogar völlig. Ab dem 16. November soll es aber weitergehen. Dann müsste das Team zumindest nicht völlig ohne Spielpraxis auf Schalke antreten. Dies war auf Seiten des Erstrundengegners der Ulmer, bei Zweitligist Erzgebirge Aue der Fall gewesen. Vielleicht auch deshalb gelang dem SSV Ulm mit einem 1:0 über die Profis der Einzug in die zweite Runde. Lohn ist nun das Duell gegen den FC Schalke – ob nun zu Hause in Ulm oder doch in der Veltins-Arena.