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Sebastian Rudy doch noch vor dem Absprung? – TSG Hoffenheim offenbar wieder interessiert

Sebastian Rudy
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Wochenlang hat der FC Schalke 04 vergeblich versucht, zahlungskräftige Abnehmer für die Rückkehrer Mark Uth, Sebastian Rudy und Nabil Bentaleb zu finden. Mit dem nahenden Transferschluss am 5. Oktober zeichnet sich für zwei Akteure aus dem Rückkehrer-Trio vielleicht doch noch eine Lösung ab, wobei sich alle drei zuletzt sogar in der Startelf von Trainer David Wagner wiederfanden und aus sportlicher Sicht auch Schalke gut zu Gesicht stünden.

Doch aus wirtschaftlichen Gründe könnte Schalke kaum Nein sagen, sollten andere Vereine Interesse bekunden. Zwar weniger bei Uth, der als Kreativkraft im offensiven Mittelfeld in der Vorbereitung angedeutet hat, eine wichtige Rolle zu spielen, aber dafür bei Bentaleb und Rudy. Während sich für Bentaleb Gerüchten aus Italien zufolge Sampdoria Genua interessieren soll, ist Rudy nach Informationen der „Bild“ nun doch wieder ein Thema bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Schon acht Jahre in Hoffenheim

Noch im Sommer hatte der Klub aus dem Kraichgau darauf verzichtet, eine Kaufoption über dem Vernehmen nach sechs Millionen Euro zu ziehen und aus der Leihe eine feste Verpflichtung des 30-Jährigen zu machen. Trainer Sebastian Hoeneß und Manager Alexander Rosen erwägen mittlerweile aber doch, dem jungen Hoffenheimer Kader mit Rudy noch eine Portion Erfahrung hinzuzufügen.

Rudy, der schon zwischen 2010 und 2017 für Hoffenheim spielte und eine enge Bindung an den Klub hat, wäre einer Rückkehr in den Kraichgau vermutlich auch nicht abgeneigt. Auch deshalb nicht, weil der 29-fache Nationalspieler in Hoffenheim auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld spielen könnte und nicht wie auf Schalke als Rechtsverteidiger ran müsste.

Schalke freilich würde Rudy kaum ziehen lassen, ohne Ersatz auf der rechten Abwehrseite in der Hinterhand zu haben. Gut möglich aber, dass in dieser Hinsicht in den kommenden Tagen noch einmal Bewegung in den Kader kommt.