Bundesliga

Tönnies-Rücktritt für Felix Magath „wichtig“ – Ex-Coach übt Kritik

Der FC Schalke 04 befindet sich fraglos in einer der schwierigsten Situationen der jüngeren Vereinsgeschichte. Dabei waren die Königsblauen vor wenigen Jahren als regelmäßiger Teilnehmer an der Champions oder zumindest der Europa League noch richtig gut aufgestellt. Dass das heute nicht mehr oder allenfalls noch bedingt der Fall ist, führt mit Felix Magath der ehemalige Schalker Trainer auch auf die auf der Führungsetage handelnden Personen zurück.


„Wir sind im ersten Jahr Vizemeister geworden, standen im zweiten im Halbfinale der Champions League und im Finale des DFB-Pokals. Aber das war den Herren nicht genug, sie hatten bessere Ideen. Sie haben Entscheidungen getroffen, die dazu geführt haben, dass heute Schalke wieder da ist, wo er vor zehn Jahren auch war, nämlich fast pleite“, übt der heute 66-Jährige via „Bild“ Kritik unter anderem am kürzlich zurückgetretenen Clemens Tönnies.

Magath begrüßt den Tönnies-Abgang

Magath, der aktuell als „Head of Global Soccer“ des Unternehmens Flyeralarm unter anderem als Berater von Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers fungiert, bezeichnet den Rücktritt von Tönnies als „wichtig“. „Er war ja lange genug jetzt beim FC Schalke“, lässt der ehemalige Meistertrainer des VfL Wolfsburg und des FC Bayern München durchblicken, dass der Wechsel auf der höchsten Ebene aus seiner Sicht eher eine Chance darstellt.

Klar ist unterdessen auch, dass das Verhältnis zwischen Magath und Tönnies nicht mehr das beste werden wird.

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