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Schalke verpflichtet Luca Campanile aus Hoffenheim

Luca Campanile
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Eine positive Nachricht in all dem Wirrwarr, der rund um den FC Schalke 04 zurzeit herrscht. Ein Neuzugang steht fest. Es ist Luca Campanile, der von der TSG Hoffenheim in den Pottw wechselt. Und wenn die WAZ meldet, dass der Transfer bereits unter Dach und Fach ist, dann wird das wohl zutreffen.

Damit holt sich der gebeutelte Revierclub innerhalb weniger Tage nach Kerim Calhanoglu den zweiten hoffnungsvollen Spieler von der TSG im Kraichgau. Zunächst wird Luca Campanile aber erst einmal ein Kandidat für die Knappenschmiede sein. Denn der erst 17-jährige Innenverteidiger spielte zuletzt noch für die U17 der TSG Hoffenheim. Beim FC Schalke 04 soll er dann in die U19 aufrücken. Natürlich wünscht man sich beim FC Schalke ebenso, dass Luca Campanile eines Tages den Sprung in die erste Elf schafft oder zumindest für gutes Geld zu einem niederklassigen Proficlub abgegeben werden kann.

Doch ob es tatsächlich so kommen wird, kann aktuell noch niemand ohne Glaskugel beurteilen. In der U17 der TSG Hoffenheim war er immerhin Kapitän. Dass er trotz seiner nur 1,72m auf der Position des Innenverteidigers so überzeugende Leistungen brachte, dass man ihn jetzt verpflichtet hat, spricht auch für seine jetzt schon ausgeprägten Qualitäten.

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Nächster Fang von Norbert Elgert

Auf Schalke erhält das Talent gleich einen Dreijahresvertrag. Besonders der sportliche Chef der Knappenschmiede, Norbert Elgert, soll sich für Campaniles Verpflichtung stark gemacht haben. Elgert hat in den letzten Jahrzehnten immer wieder ein gutes Auge für Talente bewiesen. Natürlich wird nicht jeder aus der Knappenschmiede zum Profi oder gar zum Weltmeister wie Mesut Özil oder Julian Draxler.

Den Weg in diesen vielleicht effektivsten Talentschuppen im deutschen Fußball gefunden zu haben, ist aber durchaus schon mal ein gutes Signal für den weiteren Verlauf der Karriere von Luca Campanile. Was wiederum den Fans des FC Schalke 04 auch ein wenig Hoffnung auf fußballerisch bessere Zeiten machen dürfen. Es ist nicht alles schlecht in diesen Tagen auf Schalke.