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Schalke drohen 15 Mio Verlust bei Dauerkarten der nächsten Saison

Zwar wurde zunächst einmal das totale Schreckensszenario abgewendet, dass die TV-Gelder dieser Saison nicht mehr fließen würden. Dennoch kommt Schalke aktuell vom Regen in die Traufe. In der kommenden Saison könnten 15 Mio Euro an Einnahmen bei den Dauerkarten fehlen – weiterer Zuschauerauschluss könnte diesem Minus führen.


Noch ist weder absehbar, ob es irgendwann einen Impfstoff gegen Covid-19 geben wird, noch, ob Deutschland das Virus in seiner Ausbreitung überhaupt im Zaume halten kann. Weshalb auch zurzeit noch völlig offen ist, wann es wieder Profifußball und ähnliche Veranstaltungen mit größeren Zuschaueransammlungen geben wird. Das wiederum bringt den FC Schalke 04 weiter in die Bredouille. Gesetzt den Fall jedenfalls, die Bundesliga wird auch in der irgendwann folgenden nächsten Saison noch länger auf Zuschauer verzichten müssen. Dann würde man auf den Umsatz durch nicht weniger als 43.000 Dauerkartenbesitzer allein an den Ticketpreisen verzichten müssen. Dass auch jeglicher sonst an einem Spieltag übliche Umsatz entfiele, ist bei diesen 15 Millionen noch gar nicht eingerechnet. Und in der gegenwärtigen Lage benötigt der FC Schalke 04 bekanntlich jeden Cent. Da kommt diese Aussicht auf weitere Mindereinnahmen, die Marketingvorstand Alexander Jobst bei der WAZ als recht wahrscheinlich vorzeichnete, äußerst ungelegen.

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Ohne Fans keine Kohle auf Schalke

Diese fehlenden Gelder sollen durch fremde Quellen finanziert werden, was wahrscheinlich schlicht auf neue Kredite bei Banken hinausläuft. Schon für die aktuelle Saison, in der die DK-Besitzer auf vier noch ausstehende Heimspiele der Bundesliga verzichten müssen, hatte Schalke diese darum gebeten, auf die ihnen zustehende Rückzahlung zu verzichten. Stattdessen konnte man Gutscheine für den Fanshop oder ein sogenanntes Rettertrikot erhalten. Viele, aber nicht alle Schalke-Fans machten davon Gebrauch. Schließlich sind unter ihnen viele, die ebenfalls finanziell enorm unter der Corona-Krise zu leiden haben.

Man werde auf die bisherigen Dauerkarten-Inhaber zugehen, sobald wieder Spiele vor Publikum in der Veltins-Arena möglich sein werden. Wie man das drohende Minus von 15 Millionen dauerhaft ausgleichen will, ist damit aber noch nicht beantwortet. Was den Verkauf von Spielern und deutlich sinkende Gehaltskosten für den Kader der Profimannschaft noch einmal dringlicher werden lässt. Was sich wiederum recht schnell in schlechterem sportlichen Abschneiden äußern könnte – auch, wenn es vielen Bundesligisten zurzeit ähnlich geht. Meist jedoch nicht in den aktuell von Schalke 04 berichteten enormen Ausmaßen.

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